Wiener Rentenmarkt im Späthandel uneinheitlich

Der Wiener Rentenmarkt hat am Dienstag am späten Nachmittag uneinheitlich tendiert. Während es bei den langlaufenden Bundesanleihen leichte Kursgewinne gab und bei den mittleren Fristen leichte Kursverluste, notierten die kurzfristigen Anleihen unverändert im Vergleich zu den Werten am Vormittag.

Der heutige Handelstag verlief ohne größere Impulse, da keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. Im Fokus der Anleger stand zwar weiterhin die politische Situation in der Ost-Ukraine, am Anleihenmarkt war davon allerdings nichts zu spüren.

In den USA wurden ebenfalls keine einflussreichen Daten veröffentlicht. Der Fokus der Anleger richtet sich dort auf die angehende Berichtsaison. Zum Auftakt präsentiert der Aluminiumhersteller Alcoa seine Zahlen für das erste Quartal, allerdings erst nach US-Börsenschluss.

Um 16.30 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Juni-Termin, mit 143,45 um 22 Basispunkte unter dem Schluss-Stand vom Vortag (143,67). Heute Früh notierte der Rentenfuture mit 143,59. Das Tageshoch lag bisher bei 143,69, das Tagestief bei 143,36, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 33 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 489.296 Juni-Kontrakte gehandelt.

Die Rendite der 30-jährigen heimischen Bundesanleihe lag am Nachmittag bei 2,69 (zuletzt: 2,67) Prozent, die der zehnjährigen Benchmark-Anleihe bei 1,80 (1,78) Prozent, jene der zweijährigen Emission betrug 0,17 (0,17)) Prozent.

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