Wiener Rentenmarkt im Späthandel uneinheitlich

Der Wiener Rentenmarkt hat sich im Späthandel uneinheitlich präsentiert. Während die Kurse der kurzfristigen Anleihen mit leichten Verlusten tendierten, haben die langfristigen Anleihen heute minimale Kursgewinne verzeichnet.

Im Blickpunkt standen heute die Inflationsdaten aus Österreich, der Eurozone und den USA. In Österreich lag die Inflation im Dezember bei 1,9 Prozent, wobei sie im November noch 1,4 Prozent betragen hatte. Auch die USA haben einen Inflationsanstieg auf 1,5 Prozent im Dezember verzeichnet. Im November waren es hier noch 1,2 Prozent gewesen. Im Gegensatz dazu sank die Inflation in der Eurozone auf 0,8 Prozent gegenüber den 0,9%, die sie noch im Vormonat betragen hatte. Österreich hatte die dritthöchste Inflationsrate der gesamten Eurozone.

Auch Arbeitsmarktdaten aus den USA wurden heute veröffentlicht. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sanken um 2.000. Experten hatten hier mit diesem leichten Rückgang gerechnet.

Um 16.00 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit März-Termin, mit 141,09 um 55 Basispunkte über dem Schluss-Stand vom Vortag (140,54). Heute Früh notierte der Rentenfuture mit 140,82. Das Tageshoch lag bisher bei 141,16, das Tagestief bei 140,57, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 59 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 529.387 März-Kontrakte gehandelt.

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