Ein kleines Urnengrab, verwelkte Blumen und ein verdorrter Kranz: Auf einem Friedhof in Berlin wirkt die Ruhestätte von Musikproduzent Jack White ungepflegt. Passanten wundern sich – schließlich liegt dort ein Mann begraben, der hunderte Hits produziert hat.
Jack White wurde am 16. Oktober 2025 morgens von seiner Haushälterin in seiner Villa mit Schussverletzungen tot aufgefunden. Eine Obduktion ergab, dass sich der Musikproduzent das Leben genommen hatte. Der Vater von sieben Kindern aus vier Ehen hatte in seinem letzten Willen verfügt, dass seine Frau Rafaella sich um sein Grab kümmern soll. Auf dem etwa ein Quadratmeter großen Urnengrab auf dem Friedhof in Berlin-Wilmersdorf liegen derzeit aber nur verwelkte Blumen und ein kleiner, verdorrter Kranz. Der Zustand sorgt bei Besuchern immer wieder für Verwunderung.
Witwe erklärt Situation
Rafaella White erklärte gegenüber der deutschen "Bild"-Zeitung, warum die Ruhestätte bislang so aussieht: "Aufgrund von Eis, Schnee und Frost war es die ganze Zeit noch nicht möglich, Jacks Grab zu bepflanzen und einen Stein zu setzen." Der Grabstein sei bereits bestellt. Laut Rafaella White soll es ein weißer Marmorstein werden, mit einem Notenschlüssel und seinem Namen in seiner Handschrift.
White Witwe sagt außerdem: "Ich empfinde es als meine Pflicht, als Jacks Witwe und Mutter seiner beiden jüngsten Kinder, mich um das Grab zu kümmern. Auch wenn ich nach seinem Tod Dinge erfahren habe, die mich verletzt und entsetzt haben."
Friedhof Berlin-Wilmerdorf
Nach dem Tod ihres Mannes habe sie erfahren, dass dieser während der Ehe über Jahre ein Doppelleben geführt habe. Demnach soll White über 14 Jahre eine Geliebte gehabt haben, zeitweise sogar zwei.
Sohn äußert sich
Rosi Schipflinger mit Jack White und seiner Ex Raffaela
Auch Whites Sohn Frank Nussbaum äußerte sich zum Zustand des Grabes. "Die Ruhestätte meines Vaters ist ein trauriger Anblick. Das tut mir auch für seine vielen Fans leid", so Nussbaum zur "Bild". Er erklärte jedoch, dass er selbst nicht eingreifen könne: "Ich kann leider nicht einfach hingehen und das Grab umgestalten lassen. Das würde seinem letzten Willen widersprechen.“"