Enkelin spricht
Kaufmann: "Starb, als sie alleine war"
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†72)
Sie ging alleine
"Sie ist gestorben, als sie alleine war. Das hat uns nicht überrascht. Das entsprach ihrer Natur. Die Ärzte haben ihr geholfen, ohne Schmerzen und in Frieden zu gehen", erzählt Dido. Zuletzt war Alexandra Curtis, eine der beiden Töchter Kaufmanns, an ihrer Seite. Sie fuhr nach Hause, kurz darauf erlöste der Tod die schwer erkrankte Schauspielerin.
Christine Kaufmann: Ihr Leben in Bildern
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Schwere Erkrankung
Seit letzter Woche wurde Christine Kaufmann in einem Münchner Krankenhaus behandelt. Zunächst ging man von einer verschleppten Grippe aus. Doch bald wurde klar, dass es viel ernster ist. Die Ärzte stellten fest, dass sie unter Leukämie litt und eine Blutvergiftung hatte. Sie versetzten Kaufmann ins künstliche Koma und kämpften um ihr Leben.
"Als den Ärzten klar war, dass meine Omi keine Chance mehr hatte, haben sie ihr Schmerzmittel gegeben und sie nach und nach von allem abgenommen. Sie haben sie weiter beatmet, damit der Körper kein Trauma erleidet, aber den zusätzlichen Sauerstoffschlauch entfernt", erklärt Dido, dass es keine Hoffnung mehr gab.
"Leid erspart"
Zwar hatte Christine Kaufmann keine Patientenverfügung, doch die Familie wusste, dass sie nicht künstlich am Leben erhalten werden wollte: "Die Ärzte haben lange versucht, sie zu retten. Aber als der Körper bereit war zu gehen, haben sie ihr weiteres Leid erspart."
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