Lilly Becker muss erneut vor den Richter, weil ihr Ex-Freund Pierre Uebelhack auf die Rückzahlung von Hunderttausenden Euro pocht, die einst als finanzielle Starthilfe nach der Trennung von Boris Becker flossen.
Die Vergangenheit lässt Lilly Becker einfach nicht los: Während die 49-Jährige versucht, nach der Ära Boris ein neues Kapitel aufzuschlagen, holt sie ein teurer Rosenkrieg mit ihrem Ex-Freund Pierre Uebelhack (51) ein. Bevor es im Juli zum großen Showdown im Gerichtssaal kommt, gab es bereits den ersten behördlichen Warnschuss.
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Dass die deutsche Justiz zwar langsam, aber doch mit eiserner Gründlichkeit vorgeht, bekommt Lilly Becker derzeit schmerzhaft zu spüren. Am 9. Juli wird es am Landgericht Düsseldorf ungemütlich: Dort trifft sie auf ihren einstigen Vertrauten Pierre Uebelhack. Kennengelernt hatten sich die beiden 2017 im TV-Container von „Global Gladiators“, doch von der damaligen Romantik ist nichts geblieben – heute regieren die Paragrafen.
Der Kuckuck hat bereits angeklopft
Bereits vor dem eigentlichen Prozesstermin verschärfte Uebelhack den Ton. Der TV-Produzent fackelte nicht lange und ließ der Becker-Ex einen Pfändungsbeschluss über rund 10.000 Euro zustellen. Es ist das bittere Vorspiel zu einer Causa, in der es um weitaus größere Summen geht.
Der Hintergrund des Finanz-Dramas: Nach der Trennung von Tennis-Legende Boris Becker (58) griff Uebelhack seiner damaligen Partnerin massiv unter die Arme. Zwischen 2018 und 2019 flossen mehr als 500.000 Euro. Geld, das der Produzent nun bis auf den letzten Cent zurückfordert. Einen ersten Etappensieg errang er bereits 2025 vor dem Landgericht München; nun nimmt er an Lillys neuem Wohnsitz Düsseldorf die nächsten 300.000 Euro ins Visier.
Lillys Rechtsbeistand versuchte bis zuletzt mit allen Mitteln, den Termin im Juli zu verhindern – ohne Erfolg. Im Lager des Klägers ist man sich sicher: Hier wird auf Zeit gespielt. Uebelhack ist überzeugt davon, dass Lilly das Verfahren bewusst verschleppt, in der Hoffnung, ihm würden die Nerven oder das Geld für den Rechtsstreit ausgehen. „Doch er denke nicht daran, aufzugeben“, heißt es aus seinem Umfeld. Er sieht sich zu 100 Prozent im Recht.
Thorsten Weck mit Lilly Becker
„Liebe kennt keine Darlehen“
Lillys Verteidigungslinie klingt fast schon poetisch: In einer Liebesbeziehung gebe es keine Schulden, so ihr Argument. Doch Pierre Uebelhack lässt das nicht gelten. Ein Freund des Klägers stellte gegenüber der Bunte klar, dass das Paar nie einen gemeinsamen Haushalt führte. Das Geld sei zweckgebunden geflossen: „Das Geld floss, weil sie es brauchte, für ihre Anwälte und für den Kampf gegen Boris Becker. Sie versprach ihm, jeden Cent zurückzuzahlen. Er glaubte ihr. Damals gab es keinen Grund, das nicht zu tun.“
Ob das Gericht diese „Investition in den Ex-Krieg“ ebenfalls als rückzahlungspflichtiges Darlehen wertet, entscheidet sich im Juli. Eines ist fix: Pierre Uebelhack wird nicht lockerlassen.