Mit einem unerwartet intimen Geständnis sorgt US-Popstar Lizzo derzeit für Furore: In einem Podcast offenbarte die 37-Jährige, dass sie in Sachen körperlicher Liebe eine absolute Spätzünderin war.
Sie steht für Body Positivity, Selbstbewusstsein und pure Extrovertiertheit: Sängerin Lizzo (37) nimmt sich auf der Bühne kein Blatt vor den Mund. Doch wenn es um ihr eigenes Liebesleben ging, hüllte sich die Chartstürmerin nicht nur in beharrliches Schweigen, sondern griff sogar zu faustdicken Notlügen. Nun ließ sie im Podcast „Friends Keep Secrets“ die Maske fallen und überraschte ihre Anhängerschaft mit einer Offenbarung, die wohl niemand vermutet hätte.
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Die Karriere als eiserne Prämisse
Jahrelang galt für Lizzo nur eine einzige Maxime: die Musik. Ihr größter Ansporn war es, sich in der hart umkämpften Branche zu beweisen und zwingend die höchste musikalische Auszeichnung – einen Grammy – zu erlangen, bevor sie Raum für amouröse Abenteuer zuließ.
Im Gespräch mit dem Moderatoren-Trio – bestehend aus Musikproduzent Benny Blanco (38), Rapper Lil Dicky (38) und Produzentin Kristin Batalucco (36) – stellte sie sich nun dem intimen „Sex-Talk“. Auf die direkte Frage nach ihrem allerersten Mal tastete sich die Musikerin zunächst vorsichtig heran: „Kann ich einfach das Jahr sagen?“, fragte Lizzo, ehe sie ihre Zuhörer fassungslos zurückließ. „2020. Ist das nicht verrückt? Ich habe nicht einmal wirklich darüber für mich selbst nachgedacht – ich habe mir einfach als Mädchen versprochen, dass ich keinen Sex haben würde, bis ich einen Grammy gewinne.“
Mittlerweile ist Lizzo in einer glücklich Beziehung mit Myke Wright.
Drei goldene Grammophone und eine späte Premiere
Zur historischen Einordnung: Im Jahr 2020 war Lizzo bereits Anfang 30. Es war jenes Jahr, in dem sie bei den prestigeträchtigen Awards grandios abräumte und gleich drei Grammys mit nach Hause nehmen durfte (unter anderem für „Truth Hurts“ und „Cuz I Love You“). Mit dem Erreichen dieses ultimativen beruflichen Meilensteins konnte sie endlich eine entspanntere Haltung zum Thema Intimität einnehmen.
Der langersehnte Akt folgte jedoch nicht umgehend auf die Preisverleihung. „Es war nicht die Nacht der Grammys …“, stellte sie klar. Mit wem sie die späte Premiere feierte, bleibt ihr wohlbehütetes Geheimnis. Doch die seelische Entlastung über das Ende ihres Versteckspiels ist förmlich greifbar: „Ich fühle mich, als wäre mir eine Last von der Brust gefallen. Es war so peinlich.“
Auch der erste Kuss war ein spätes – und bitteres – Erlebnis
Die späte körperliche Entfaltung zieht sich wie ein roter Faden durch die Biografie der Sängerin. Auch ihr erster Kuss ließ bis zum 21. Lebensjahr auf sich warten – und entpuppte sich zu allem Überfluss als herbe Enttäuschung, die sie im Podcast ungeschönt als „furchtbar“ beschrieb. „Es war Silvester, und er hat mich dazu gezwungen. Ich war total sauer und dachte: ‚Mein erster Kuss ist ruiniert.‘ Ich war so wütend“, erinnerte sie sich an den unromantischen Jahreswechsel zurück.
Heute kann der gefeierte Popstar offenbar befreit auf diese holprigen Anfänge zurückblicken – und liefert damit den Beweis, dass das wahre Leben eben nicht immer nach dem Drehbuch Hollywoods spielt.