Schlimme Zeit
Lady Gaga: So fand sie aus der Depression
Das Leben als einer der größten Popstars unsere Zeit zollte bei Lady Gaga seinen Tribut. Am Höhepunkt ihrer Karriere angekommen erlitt die Sängerin nach dem Ende ihrer Born This Way-Tour einen Total-Absturz in die Depression, kam kaum noch aus dem Bett und wollte nicht mehr leben, so sehr setzte ihr das Musikbusiness zu. Erst die Jazz-Legende Tony Bennett, mit dem Lady Gaga ein Jazzalbum aufnahm, gab ihr wieder neue Lebensfreude.
Seelenverwandte
"Der berührendste Moment während der Aufnahmen war die Freundschaft, die sich zwischen mir und Tony entwickelt hat. Er weiß alles über mich. Ich habe ihm meine dunkelsten Geheimnisse anvertraut", erzählt die 28-Jährige im Interview mit Prominent über ihren neuen besten Freund. "Er nahm mich in den Arm in einer Zeit, in der ich sehr traurig und unglücklich war und nicht wusste, warum. Er hat mir geholfen, mich selbst zu verstehen", verrät die schrille Sängerin weiter über die Zusammenarbeit mit dem Jazz-Musiker.
Zu dem Zeitpunkt war Lady Gaga am tiefsten Punkt angekommen, musste täglich Anti-Depressiva schlucken um sich zu motivieren. Die Arbeit mit Tony Bennett veränderte dann ihr Leben schlagartig. In ihm fand sie nicht nur einen Mentor und Seelenverwandten, sondern auch einen Leidensgenossen, der ihre Probleme mit der Musikbranche verstand. "Tony heilte den Teil in mir, der sehr zynisch und wütend darüber war, was ich in der Musikindustrie erlebt hatte. Dadurch, dass Tony seine Geschichte mit mir geteilt hat und seine Hürden die gleichen waren, die ich erlebt hatte, das gab mir die Kraft, mir zu sagen 'Ok, ich kann das schaffen. Ich kann weitermachen und stärker kämpfen'", erklärt die Sängerin, wie sie der 88-Jährige wieder aus ihrem Tief holte.
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