Makabres Hoppala
Lothar Matthäus irrtümlich für tot erklärt
Manche Briefe bekommt man lieber nicht. Wie etwa amtliche Schreiben zu Unterhaltsforderungen von Ex-Frauen. Doch als Lothar Matthäus erfuhr, dass das Amtsgericht München schon seit Wochen vergeblich versucht, ihm Forderungen von Ex-Gattin Liliana über rund 35.000 Euro zuzustellen, verging dem ehemaligen Star-Kicker das Lachen: Eines der Schriftstücke kam nämlich mit dem Postvermerk "Verstorben" zurück, berichtet die deutsche Bild Zeitung.
'Toter' Lothar stinksauer
"Eine unglaubliche Frechheit!", empört der 52-Jährige sich über den Fehler, "Ich bin überall auffindbar. Jeder kann sehen, dass ich noch lebe. Ob im Fernsehen, auf dem Fußballplatz oder sonst wo." Außerdem sei er seit neun Jahren in Budapest gemeldet, habe schon lange keine amtliche Adresse in Deutschland mehr.
Wie es zu diesem Fehler kommen konnte ist bislang noch nicht geklärt. Allerdings war es nicht das erste Mal: Schon 2012 konnte der Insolvenzverwalter einer Wuppertaler Immobilienfirma keine Adresse ausfindig machen und schickte den Gerichtsvollzieher zu einem Champions-League-Spiel in München.
Zu Lilians Forderungen sagte Lothar der Bild übrigens: "Sie hat noch Ansprüche gegen mich. Genauso wie ich gegen sie. Das muss über die Anwälte geklärt werden."
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