Vittoria Missoni, Maurizia Castiglioni

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Modeerbe verschollen: Fluch der Missonis

Modeerbe Vittorio Missoni ist verschollen. Eine private & berufliche Tragödie.

Ein italienischer Modezar verschwindet auf einem Kurzflug vor der Küste Venezuelas. Ein Familienklan sucht verzweifelt einen seiner wichtigsten beruflichen wie privaten Mitstreiter, ein Land eines seiner prominentesten Aushängeschilder. Klingt ein bisschen nach tragischem Kino-Blockbuster, ist aber bittere Realität: Seit 5. Jänner fehlt von Vittorio Missoni (58) und seiner Ehefrau Maurizia Castiglioni jede Spur. Das Paar verbrachte die Weihnachtsfeiertage auf den Los-Roques-Inseln. Beim Rückflug nach Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, verschwand ihr Kleinflugzeug mit insgesamt sechs Insassen kurz nach dem Start vom Radarschirm. Seither: Funkstille.

Abenteuerliche Theorien machten weltweit die Runde: Ein Absturz gilt als wahrscheinlichstes Szenario, aber auch eine Entführung, etwa durch Drogenbosse, sei nicht ausgeschlossen, heißt es.

Doppelte Katastrophe
Für die italienische Familie um Firmenpatriarch Ottavio Missoni (91) jedenfalls, die mit ihrer Strickmode und dem markanten Zickzack-Style schon Promis wie Madonna und Jennifer Lopez einkleidete, ist Vittorios Verschwinden nicht nur eine menschliche Tragödie, sondern auch ein herber beruflicher Schlag. Der 58-Jährige leitet gemeinsam mit seinem Bruder Luca (56) und seiner Schwester Angela (54) das Modeimperium, gilt als Firmenkopf. Der Gründersohn ist fürs Marketing zuständig, half, neue Filialen in der ganzen Welt zu eröffnen und das Sortiment um Parfums und eine Hotelkette zu erweitern. Sein Spezialgebiet ist Asien, 2013 wollte er nach China expandieren.

Diashow: Eiskalt erwischt: Starfotos des Tages

1. Juli: Roc und Roe, die Zwillinge von Mariah Carey, führen ein Leben in Saus und Braus. Kein Wunder, dass Töchterchen Monroe (so ihr voller Name) schon eine richtige Diva ist. Und Mariah ist stolz drauf...

30. Juni: Selbst ist die Frau. "Victoria's Secret"-Engel Doutzen Kroes setzt bei der Einrichtung des Kinderzimmers für ihr ungeborenes Baby ganz auf ihre eigenen Fähigkeiten. Die hat ja ungeahnte Talente!

26. Juni: "Wie findet ihr meinen Look?", will Paris Hilton auf Instagram wissen. Die ehrliche Antwort: Da fehlt doch noch was! Zum Glück will sie so nicht auf die Straße, sondern "nur" zum Videodreh. Solange es ihr gefällt...

25. Juni: Elisabetta Canalis will hoch hinaus... Oder sucht sie nur nach der perfekten Position, um ihren Bikinibody in Szene zu setzen?

24. Juni: Vanessa Hudgens kann auch mit der schönsten Kulisse nicht davon ablenken, dass sie auf ihrem Selfie das berühmt-berüchtigte Duckface macht. Total out!

23. Juni: Mmhh...dieser Anblick ist wirklich zum Anbeißen. Ohne Shirt gefällt uns Mario Balotelli schon am besten. Das sieht seine Verlobte Fanny Neguesha wohl auch so und postete diesen sexy Schnappschuss ihres Liebsten.

19. Juni: Lewis Hamilton bringt sich noch schnell für den Formel 1-GP in Spielberg in Form.

18. Juni: Cara Delevingne zeigt ihre Melonen.

17. Juni: Kelly Brook strahlt übers ganze Gesicht. Sie genießt den Frühsommer - und die Sonne. Da fühlt die Britin sich fast wie im Himmel.

3. Juni: Irina Shayk hat sich mit zwei feschen Freundinnen ein bisschen Spa gegönnt. Danach gibt's für die perfekte Bikinifigur natürlich Smoothies und gesunde Salate.

26. Mai: Wenn Milla Jovovich in der Küche loslegt, sollte man besser in Deckung gehen. Die Schauspielerin schwingt die Messer!

Fragt sich nun, wer soll Vittorio zumindest übergangsweise in der Firma vertreten? Schwester Angela ist Kreativchefin, auch Luca gilt nicht eben als Marketingexperte. Vittorios Söhne Ottavio junior, Marco und Giacomo wiederum sind gerade erst dabei, ins Familienunternehmen einzusteigen. Ein Fulltime-Comeback des Firmengründers Ottavio? Mit 91 Jahren ausgeschlossen.

Firmenkrise
Bei den Missonis herrscht Krisenstimmung, auch wenn man nach außen versucht, den Schein der Normalität zu wahren. Die Geschäfte sind nach den Feiertagen wieder angelaufen, gerade wurde eine neue Modekollektion präsentiert. Firmengründer „Tai“ Ottavio hat sich währenddessen samt Verwandtschaft in seinem Anwesen in Sumirago, nördlich von Mailand, verschanzt. Die Journalisten campen vor seiner Haustür, der sonst so redselige Patriarch schweigt. Luca wiederum hat sich den Suchtrupps in Venezuela angeschlossen. Bislang vergeblich. Zu Redaktionsschluss galt sein Bruder immer noch offiziell als vermisst.

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