Berlinale

Ovationen für heimische Filme

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Ovationen für heimische Filme
© Petro Domenigg / FILMSTILLS.AT
Beachtung für „Die Vaterlosen“, und „Mein bester Feind“.
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Der heimische Film hat eine neue Autorin/Regisseurin, der eine große Karriere winken könnte. Marie Kreutzer (33) wurde am Sonntag, 13.2. bei der Berlinale für ihren Debütfilm Die Vaterlosen mit mächtigem Applaus gefeiert.

Highlights der Berlinale


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61. Berlinale mit Gala eröffnet

Harry Belafonte, Udo LindenbergBerlinale feierte am Sonntagabend, 13.2., den Dokumentarfilm "Sing Your Song" über den US-amerikanischen Sänger, Schauspieler und Bürgerrechtler Harry Belafonte. Das Publikum erhob sich lange applaudierend von den Plätzen, als der 83 Jahre alte Künstler und Aktivist zusammen mit seiner jüngsten Tochter Gina (49) auf die Bühne kam. Überraschend hatte sich auch Rock-Star Udo Lindenberg unter das Premierenpublikum im Friedrichstadtpalast gemischt. Er wurde von Belafonte als "Mein sehr guter Freund" begrüßt.

© GettyImages

61. Berlinale mit Gala eröffnet

Katharina ThalbachDie Schauspielerin Katharina Thalbach ist am Sonntag, 13.2., am Rande der Berlinale für ihre Verdienste um den deutschen  Film ausgezeichnet worden. Sie erhielt den vom Filmverleih Progress, dem langjährigen DEFA-Filmverleih in der DDR, zum zweiten Mal vergebenen Progress-Paula-Preis. Die Auszeichnung erhalten nur Filmschaffende, die ihre Karriere bei der DEFA begonnen und sich heute um den gesamtdeutschen Film verdient gemacht haben.

© Reuters

61. Berlinale mit Gala eröffnet

Margin Call PräsentationJeremy Irons, Kevin Spacey und Paul Bettany rühren die Werbetrommel für ihren neuen Film Margin Call.

© APA/EPA

Starker Film
Die Steirerin lieferte einen der bisher stärksten ­Filme des Festivals. Tschechows Platonov dient ihr als Fundament für eine Story über eine Kommune am Lande. Als der Oberkommunarde (Johannes Krisch) stirbt, kommen die erwachsenen, nunmehr vaterlosen Kinder zum Begräbnis. Und sie wirbeln den Beziehungsstaub auf, der jahrelang unter den Teppich gekehrt wurde. Ein fesselndes Drama mit prächtigen Rollen für Talente wie Andrea Wenzl und Andreas Kiendl.

Nazi-Groteske
Am 16.2. gehört der Berlinale-Palast einem arrivierten Regisseur aus Österreich: Wolfgang Murnberger (Der Knochenmann) traut sich mit Mein bester Feind über das schwierige Genre einer ­Nazi-Groteske. Georg Friedrich und Moritz Bleibtreu sind Kindheitsfreunde, die zu Gegnern werden: Ersterer als SSler, Letzterer als jüdischer KZ-Häftling. Doch nach einem Flugzeugabsturz werden die Rollen getauscht. Ursula Strauss (Schnell ermittelt) spielt die weibliche Hauptrolle.

Shakespeare-Drama als moderner Actionreißer
Im bisher bescheidenen Wettbewerb trumpfte am Montag, 14.2. Hollywood-Star Ralph Fiennes (Der englische Patient) mächtig auf. Mit ­Coriolanus versetzt er als ­Regisseur und Hauptdarsteller das gleichnamige Shakespeare-Drama in die Gegenwart. Wenn Fiennes als römischer Feldherr in den Krieg gegen die Volsker zieht, liefert die Kamera Schlachtenbilder wie in einem Actionreißer. Die Dialoge hingegen sind original Shakespeare, mit gloriosen Parts für Vanessa Redgrave oder Gerard Butler.
Fiennes: „Seitdem ich Coriolanus vor zehn Jahren auf der Bühne spielte, ließ mich der Gedanke nicht los, dass man aus dem Stück einen tollen aktuellen Film machen könnte. Doch es dauerte Jahre, bis sich in meinem Kopf die Bilder formten.“

Glamour bei der Berlinale: Die Stars


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Besuch aus Hollywood: Die Stars der Berlinale

© Sean Gallup/Getty Images

Besuch aus Hollywood: Die Stars der Berlinale

© REUTERS/Christian Charisius

Besuch aus Hollywood: Die Stars der Berlinale

© Sean Gallup/Getty Images

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