66. Filmfestspiele

Christoph Waltz in der Cannes Jury

Cannes
© Getty
Der Jury-Präsident ist 2013 der Osacr-Preisträger Steven Spielberg.
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US-Regisseur Steven Spielberg ist der Präsident der Jury des 66. Internationalen Filmfestivals in Cannes, doch auch seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter können sich sehen lassen. Neben Spielberg gehören Schauspieler, Filmemacher und Branchenkenner zur Jury des Festivals, darunter auch der zweifache österreichische Oscar-Preisträger Christoph Waltz, der taiwanesische Regisseur Ang Lee und die australische Schauspielerin Nicole Kidman. Am 15. Mai geht der hochkarätige Filmreigen in Frankreich los und dauert bis zum 26. Mai an.

Waltz nicht einziger Österreicher in Cannes
Österreichische Namen wird man abseits von Waltz dagegen heuer - nach dem doppelten Wettbewerbsclou von Michael Hanekes "Amour" und Ulrich Seidls "Paradies: Liebe" - nur bei minoritären Beteiligungen finden. Am Dokumentarfilm "Der Letzte der Ungerechten" des legendären Regisseurs Claude Lanzmann, der außer Konkurrenz gezeigt wird, hatte die Wiener Firma Dor Film ihre Hände nicht unwesentlich im Spiel. Und in der Nebenreihe "Un Certain Regard" ist die Produzentin Gabriele Kranzelbinder an Rebecca Zlotovskis "Grand Central" beteiligt.

Top-Stars haben sich angesagt
Der Blick auf die Gästeliste lässt allgemein sicherlich viele andere Festivals wie die Berlinale vor Neid erblassen: Für die Wettbewerbsbeiträge sind Justin Timberlake, Joaquin Phoenix, Jeremy Renner, Marion Cotillard, Charlotte Rampling, Matt Damon, Michael Douglas, Ryan Gosling und Kristin Scott Thomas angekündigt - um nur ein paar zu nennen. Für den Eröffnungsfilm "Der große Gatsby" von Baz Luhrmann, den zweiten 3D-Film zur Cannes-Eröffnung nach Pixars "Oben", haben sich nicht zuletzt Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire und Carey Mulligan angesagt.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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