Goldene Kamera

Denzel Washington kommt nach Berlin

Denzel Washington
© Photo Press Service/www.photopress.at
Am 4.2 holt sich der Hollywood-Star die Auszeichnung persönlich ab.
OE24 auf Google bevorzugen

Seit schon mehr als 30 Jahre steht er schon vor der Kamera und dreht einen Hollywood Film nach dem anderen. Er spielte unter anderen in dem Erfolgsfilmen "Malcolm X", "Philadelphia" und "Rendezvous mit einem Engel" mit. Zudem ist er nicht nur vor sonder auch hinter der Kamera tätig. Die Rede ist hier vom Charakter-Schauspieler Denzel Washington. Und genau deshalb, weil er so erfolgreich in den letzten Jahren im Film-Business unterwegs war, bekommt er nun am 4.2 die „Goldene Kamera“ in Berlin verliehen, als bester internationaler Schauspieler.

Washington in Berlin
Und genau aus dem Grund beehrt der Hollywood Mime zum Wochenende auch die deutsche Bundeshauptstadt um sich seinen Preis höchstpersönlich abzuholen. Neben der aktuellen „Goldenen Kamera“ Auszeichnung, durfte Washington in der Vergangenheit schon viele Preise mit nach Hause nehmen. Zweimal wurde er bereits mit einer Oscar Trophäe ausgestattet. Einmal im Jahr 1990 für seine Rolle in „Glory“ und im Jahr 2001 für „Training Day“. Auch zwei Golden Globes hat der Amerikaner zu Hause stehen.

Goldene Kamera Frage der Zeit
Somit war die Verleihung der Goldenen Kamera sprichwörtlich eine Frage der Zeit. "Denzel Washington ist ein ungemein ausdrucksstarker Schauspieler. Er fährt mit einer natürlichen Autorität auf, weshalb er gerade in seinen Rollen als Führungsperson so glaubwürdig ist. Oftmals vermittelt er dem Zuschauer ein positives Wertesystem und macht sich damit zum Leitbild und Vertreter ethischer Grundsätze. Gleichzeitig ist er außerordentlich wandlungsfähig und kann in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfen. So auch in seiner aktuellen Produktion "Safe House", wo er als Schwerverbrecher zu sehen sein wird", sagt die Jury der Goldenen Kamera von Hörzu zu der Auszeichnung von Denzel Washington.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


1 / 223

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden