Neuer Agenten-Thriller

James Bonds neue Mission "Solo" gelüftet

William Boyd: Solo
© Reuters
William Boyd belebt James Bond als Romanfigur mit Thriller "Solo" wieder.
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Mit William Boyds Roman "Solo" ist der britische Superagent James Bond als Romanfigur zurückgekehrt. Boyd stellte sein 322 Seiten starkes Werk am 25. September in London der Öffentlichkeit vor. In dem Roman, der einen Tag später in englischer Sprache im Handel erscheint, soll der Doppel-Null-Agent helfen, einen Bürgerkrieg in Westafrika einzudämmen.

James Bond soll Bürgerkrieg verhindern
Dabei wird Bond in eine komplizierte weltpolitische Gemengelage verstrickt. Auf Deutsch erscheint das in den 1960er Jahren spielende Buch am 1. Oktober. Der Originalautor der klassischen Bond-Romane, Ian Fleming, war 1965 gestorben. Seine Werke dienten als Vorlage für einen Teil der inzwischen 23 Bond-Filme. Nach Fleming hatten sich mehrere Autoren mit unterschiedlichem Erfolg daran versucht, die Agenten-Geschichten auch in Buchform weiterzuspinnen. Da wird sich Daniel Craig, der aktuelle James-Bond Darsteller, sicher freuen, wenn er einen Krieg auf der Leinwand verhindern darf.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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