Skandalfilm

Über eine Million pilgerten in "Feuchtgebiete"

Feuchtgebiete
© © Peter Hartwig / Majestic
Der Bestsellerverfilmung beschert den Kinokassen einen wahren Geldregen.
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Die Verfilmung von Charlotte Roches Bestseller "Feuchtgebiete" hat mehr als eine Million Besucher ins Kino gelockt. Nach der Premiere beim Festival in Locarno war David Wnendts Roman-Adaption mit Carla Juri in der Hauptrolle am 22. August auf der großen Leinwand gestartet. In Deutschland kam der Film auf knapp 900.000 Zuschauer, in Österreich und der deutschsprachigen Schweiz auf weitere 130.000, wie der Majestic Filmverleih am 24. September in Berlin mitteilte. Die Millionen-Marke wurde am Wochenende geknackt.

Schlüpfriges Kino-Abenteuer
Masturbation, Intimrasur und Hämorrhoiden: Der explizite Stoff, mit dem die deutsche Moderatorin Charlotte Roche 2008 schlagartig zur Skandal- und Bestsellerautorin zugleich wurde, schien kaum verfilmbar. Nun schafft es "Feuchtgebiete" unter der Regie von David Wnendt ("Kriegerin") als amüsantes und provokatives Feuerwerk zwischen Ekel, Tiefgang und jugendlichem Charme doch auf die Leinwand und sorgt für gefüllte Kinosäle.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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