King's Speech großer Abräumer des Abends

Oscar-Verleihung

King's Speech großer Abräumer des Abends

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Colin Firth bester Hauptdarsteller, Natalie Portman beste Darstellerin.

Ohne Überraschungen ging Sonntagabend, 27.2., die 83. Oscar-Verleihung über die Bühne. Die goldenen Statuetten gingen ausschließlich an die großen Favoriten - The King's Speech räumte vier von 12 Nominierungen ab (darunter bester Film und Regie); gleichviele bekam Inception. Colin Firth und Natalie Portman wurden erwartungsgemäß als beste Darsteller geehrt. Großer Verlierer des Abends ist True Grit , von dessen zehn Nominierungen keine in einen Gewinn resultierte.

Alles zu Natalie Portman und die Star-Hoppalas der Oscar-Nacht

Academy Awards Oscar 2011 - Die Gewinner

Colin Firth, mit Ehefrau, "The King's Speech"

Natalie Portman ("Black Swan")

Hooper, "The King's Speech"

Melissa Leo in "The Fighter"

Christian Bale in "The Fighter"

David Seidler, "The King's Speech"

"In A Better World" (Dänemark)

Lee Unkrich, "Toy Story 3"

Aaron Sorkin für "Social Network"

Wally Pfister "Inception"


Oscar-Show
James Franco und Anne Hathaway, führten durch die Gala. Die beiden Schauspieler boten komödiantische Momente statt Gesangs- und Tanzeinlagen. Lediglich einmal kam Hathaway auf die Bühne, um ein Duett anzukündigen - woraufhin sie alleine "On my own" zum Besten gab, weil "ein gewisser Australier", den sie durch Fingerzeigen auf Hugh Jackman im Publikum entlarvte, nicht aufgetaucht war.

Anne Hathaway & James Franco Die witzige Oscar-Show

Anne Hathaway und James Franco führten erstmals durch die Filmgala.

Anne schick im Smoking, Franco in pinkfarbener Robe und mit blonder Perücke als Marilyn-Monroe-Verschnitt auf der Bühne.

Beide machen mehr oder weniger gute Figur in gegensätzlichen Rollen.

Franco musste seine Haarpracht gut festhalten.

Anne sang während der Gala.

Sie kam auf die Bühne, um ein Duett anzukündigen...

... doch musste alleine "On My Own" singen...

weil "ein gewisser Australier", den sie durch Fingerzeigen auf Hugh Jackman im Publikum entlarvte, nicht aufgetaucht war.

Auf der zweiten Seite: Alle Trailer der Oscar-Filme

Glanzvolle Bühnengestaltung
Abseits optischer Verirrungen wie dieser, präsentierte sich die Oscar-Bühne in neuem Glanz: Wie versprochen verwandelte sich das Setting in eine virtuelle Kulisse, in der im Laufe des Abends an Filmklassiker wie "Vom Winde verweht" oder die Stummfilmära erinnert wurde. Auch Filmlieder erhielten besondere Aufmerksamkeit: Hier meldete sich US-Präsident Barack Obama in einem Videoclip zu Wort, in dem er "As time goes by" aus "Casablanca" (1942) als seinen Lieblingsfilmsong nannte. Ausgefallene Videos standen gleich mehrmals im Mittelpunkt. So wurden aus einem Zusammenschnitt von Dialogen aus "Toy Story 3", "The Social Network", "Harry Potter 7" und "Twilight: Biss zum Abendrot" Musicalszenen.

Glamour & Diven: Die Stars der Oscar-Nacht

Das ist die glücklichste Frau Hollywoods: Hochschwanger holte Natalie Portman sich ihren Oscar ab.

Sie kam mit Benjamin Millepied, dem Vater ihres ungeborenen Babys.

Sie sah einfach hinreißend aus.

Auch Colin Firth ist ein Gewinner. Er wurde als bester Hauptdarsteller geehrt.

Er kam mit Ehefrau Livia Giuggioli.

Lady in red: Oscar-Moderatorin Anne Hathaway auf dem Red Carpet.

Ganz schön bauschig, die Robe.

Das Kleid war zwar ganz hübsch, aber warum diese Farbe? In Komination mit dem roten Teppich macht das Augenschmerzen!

Christian Bale mit Ehefrau Sibi.

Halle Berry.

Scarlett Johansson kam nicht alleine. Wer ist denn der fesche Kerl?

Fescher Rücken!

Nch eine Rote: Sandra Bullock.

Glückliches Paar: Nicole Kidman und Keith Urban.

Einfach schön!

Neo-Eltern: Javier Bardem und Penelope Cruz.

Penelope stillt, ihr Dekolleté ist daher ein Hingucker.

Javier war als bester Hauptdarsteller nominiert, unterlag aber Colin Firth.

Freundinnen: Nicole Kidman und Gwyneth Paltrow.

Die beiden haben sich wohl einiges zu sagen.

Hilary Swank als Federvieh.

Jennifer Hudson presste ihre Brüste zurecht.

Das Ergebnis: Etwas schief und verloren.

Ob dieses Kleid eine gute Idee war?

Ganz in Weiß: Celine Dion.

Andrew Garfield, der neue Spider-Man.

Rhea Durham und Mark Wahlberg.

Melissa Leo, die beste Nebendarstellerin.

Ups, der Schuh war zu groß!

Oscar-Koch Wolfgang Puck.

Hugh Jackman, Ehefrau und Kuscheljacke.

Amy Adams.

Ein braver Sohn: Justin Timberlake kam mit seiner Mama.

Alt-Star Eli Wallach.

So ein hübsches Paar: Camila Alves und Matthew McConaughey.

Traumhaft!

Mark Ruffalo mit Sunrise Coigney.

Kennen Sie Daphne Zuniga noch?

Jeremy Renner.

Helena Bonham Carter, Donald Trump und Gattin Melania.

Helena kam erstaunlich unauffällig.

Das schräge Detail vesteckte sie unterm Kleid.

Aktrice Marisa Tomei.

Julia Ormond.

Robert Downey Jr. und Ehefrau Susan.

Mandy Moore.

Adrett: Reese Witherspoon.

Jeff Bridges und seine Frau.

Mimin Michelle Williams.

Hailee Steinfeld.

Busy Philips.

Virgina Madsen.

Annette Benning & Warren Beaty.

Sharon Stone.

Perry-Gatte Russel Brand kam solo.

Schauspielerin Jennifer Lawrence.

Naja: Cate Blanchetts Rücken warf Falten.

Das Kleid ist mehr als fragwürdig.

Steven Spielberg mit seiner Tochter.

Regisseur Darren Aronofsky.

Das Moderatoren-Duo: James Franco und Anne Hathaway.

Die beiden wechselten zwischenzeitlich die Rollen.

Die nächste Wutrede? Nein, Christian Bale während seiner Dankesrede.

Ein Siegerküsschen von seiner Sibi.

Anne als Sängerin.

Justin Timberlake und Mila Kunis ehrten.

Süß, ihr Spitzen-Ausschnitt.

Preisträger Wally Pfister.

Mögen sich: Sandra Bullock und Halle Berry.

Ein Kniefall vor Kirk Douglas: Melissa Leo. Ihre zu großen Pumps sind übrigens schlichten Ballerinas gewichen.

Regisseurin Susanne Bier.

Unter den Gästen: Jude Law.

Ein Tratscherl geht immer: Camila Alves, Sandra Bullock und Matthew McConaughey.

Colin Firth.

Gwyneth Paltrow: Ein Busserl für Jake Gyllenhaal.

Kevin Spacey & Sandra Bullock.

Wally Pfister und Tom Hanks.

Melissa Leo in Siegerpose.

David Seidler hat seinen Oscar ganz lieb.



Neben dem amerikanischen Präsidenten sorgten zahlreiche weitere prominente Laudatoren für Lacher - oder zumindest Glamour. Neben Tom Hanks und einem singenden Kevin Spacey fungierten auch Oprah Winfrey, Reese Witherspoon und Nicole Kidman als Laudatoren. Javier Bardem und Josh Brolin boten ein komisches Bild, als sie in identisch weißen Smokings auf die Bühne kamen, während Robert Downey Jr. und Jude Law, Schauspielkollegen aus "Sherlock Holmes", die Stimmung mit einem rasanten Dialog auflockerten. Helen Mirren hielt ihre Laudatio sogar auf Französisch. Als ihr Co-Laudator Russell Brand sie falsch übersetzte ("Sie hat gerade gesagt: 'Meine Darstellung als Queen war viel realistischer als die von Colin Firth als König'."), reagierte sie mit einem "Tu es un idiot" ("Du bist ein Idiot").



Kirk Douglas berührte
Wie bei jeder Oscar-Verleihung sorgten auch heuer einzelne Filmstars für berührende Momente. Der schwer vom Alter gezeichnete, langsam sprechende Kirk Douglas überreichte Melissa Leo die Statuette für die beste Nebendarstellerin - und zögerte die Verkündung ungewöhnlich lange heraus, was zu Lachern im Publikum führte. "Ich erinnere mich noch genau an diese Momente", scherzte der 94-Jährige, der seinen Auftritt sichtlich genoss. "Dreimal, und jedes Mal habe ich verloren."

King's Speech Autor war selbst Stotterer
Auch der Oscar für das beste Original-Drehbuch an "The King's Speech"-Autor David Seidler führte zu einem bewegenden Auftritt. Der 73-Jährige war als Kind selbst Stotterer und hielt sein Drehbuch über seinen Helden, den stotternden König George VI., 30 Jahre lang zurück, da dessen Frau, die "Queen Mum", den Film nicht zu ihren Lebzeiten gestattet hatte. Auf der Bühne gab sich Seidler eloquent und witzig. "Mein Vater hat immer zu mir gesagt, ich sei ein Spätzünder", so der Brite. "Ich glaube, ich bin der Älteste, der jemals diesen spezifischen Award bekommt. Ich hoffe, dieser Rekord wird bald und oft gebrochen."

Ein neues Element stand am Ende der Verleihung auf dem Programm: Den Abschluss beging ein Schulchor, der "Somewhere Over The Rainbow" sang und alle Oscar-Sieger des Abends auf der Bühne vereinte.

Die Lister der Gewinner der Hauptkategorien

Bester Film: " The King's Speech "
Regie: Tom Hooper für "The King's Speech"
Hauptdarstellerin: Natalie Portman in "Black Swan"
Hauptdarsteller: Colin Firth in "The King's Speech"
Nebendarstellerin: Melissa Leo in "The Fighter"
Nebendarsteller: Christian Bale in "The Fighter"
Bester nicht-englischsprachiger Film: "In A Better World" (Dänemark)
Beste Filmmusik: "The Social Network"
Bester Originalsong: "We Belong Together" aus "Toy Story 3"
Spezialeffekte: "Inception"
Originaldrehbuch: "The King's Speech"
Adaptiertes Drehbuch: "The Social Network"
Bester Animationsfilm: "Toy Story 3"
Beste Ausstattung: "Alice In Wonderland"
Beste Kamera: "Inception"
Beste Kostüme: "Alice in Wonderland"
Beste Dokumentation: "Inside Job"
Beste Kurzdokumentation: "Strangers No More"
Bester Schnitt: "The Social Network"
Beste Maske: "The Wolfman"
Bester animierter Kurzfilm: "The Lost Thing"
Bester Kurzfilm: "God Of Love"
Bester Ton: "Inception"
Bester Tonschnitt: "Inception"
 

Auf der nächsten Seite: Die Trailer der Oscar-Filme

"The King's Speech" (4 Oscars)

"Inception" (4 Oscars)

"The Social Network" (3 Oscars)

"Black Swan" (1 Oscar)

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