"Back in the Game"

Plagiatsvorwurf gegen Clint Eastwood

Clint Eastwood
© Warner Bros.

US-Produzent fordert hohe Entschädigungssumme von Eastwoods Firma.
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Die Produktionsfirma von Hollywood-Star Clint Eastwood hat Ärger wegen eines Plagiatsvorwurfs. Wie aus Gerichtsakten vom 1. Oktober hervorgeht, wirft der US-Filmproduzent Ryan Brooks Malpaso Productions sowie dem Filmstudio Warner vor, sie hätten für den Film "Back in the Game" von 2012 zahlreiche Elemente aus einem Drehbuch gestohlen, das er bereits 2008 geschrieben habe.

"Verschwörung zum Diebstahl des Hauptteils"
Es gehe um "Verschwörung zum Diebstahl des Hauptteils, der Struktur, des Themas und der Seele eines einzigartigen, urheberrechtlich geschützten Original-Drehbuchs", heißt es in Brooks' Klageschrift. Er forderte als Entschädigung "dutzende Millionen Dollar". Ein Sprecher von Warner wollte die Vorwürfe nicht kommentieren. In "Back in the Game" geht es um einen alternden Baseball-Talentscout, der von seiner Tochter Hilfe bekommt. Eastwood spielt darin die Hauptrolle und war einer der Produzenten. Der Film hatte nur mäßigen Erfolg: Weltweit spielte er knapp 50 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) ein.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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