"Back in the Game"
Plagiatsvorwurf gegen Clint Eastwood
US-Produzent fordert hohe Entschädigungssumme von Eastwoods Firma.
Die Produktionsfirma von Hollywood-Star Clint Eastwood hat Ärger wegen eines Plagiatsvorwurfs. Wie aus Gerichtsakten vom 1. Oktober hervorgeht, wirft der US-Filmproduzent Ryan Brooks Malpaso Productions sowie dem Filmstudio Warner vor, sie hätten für den Film "Back in the Game" von 2012 zahlreiche Elemente aus einem Drehbuch gestohlen, das er bereits 2008 geschrieben habe.
"Verschwörung zum Diebstahl des Hauptteils"
Es gehe um "Verschwörung zum Diebstahl des Hauptteils, der Struktur, des Themas und der Seele eines einzigartigen, urheberrechtlich geschützten Original-Drehbuchs", heißt es in Brooks' Klageschrift. Er forderte als Entschädigung "dutzende Millionen Dollar". Ein Sprecher von Warner wollte die Vorwürfe nicht kommentieren. In "Back in the Game" geht es um einen alternden Baseball-Talentscout, der von seiner Tochter Hilfe bekommt. Eastwood spielt darin die Hauptrolle und war einer der Produzenten. Der Film hatte nur mäßigen Erfolg: Weltweit spielte er knapp 50 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) ein.
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