Berlinale-Kick off

Ulrich Seidl bringt "Hoffnung" nach Berlin

Paradies Hoffnung
© Stadtkino Filmverleih/www.photopress.at
Mit Martial-Arts-Drama "The Grandmaster"  startet die Berlinale am 7. Februar.
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Mit dem außer Konkurrenz laufenden Martial-Arts-Drama "The Grandmaster" von Wong Kar Wai startet die Berlinale am 7. Februar in ihre 63. Ausgabe. Der chinesische Regisseur hat in diesem Jahr auch den Jury-Vorsitz des ersten großen A-Festivals des Jahres inne.

Großer Moment für Ulrich Seidl
Neben prominenten US-Regisseuren wie Gus van Sant oder Steven Soderbergh hat auch der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl mit dem letzten Trilogie-Teil "Paradies: Hoffnung" im Wettbewerb Chancen auf einen Goldenen oder Silbernen Bären.

"Paradies Hoffnung" feiert Uraufführung

Seidls Film feiert am 8. Februar um 22.00 Uhr seine Uraufführung. In der Sektion Forum sind am selben Tag Anja Salomonwitz' Doku "Die 727 Tage ohne Karamo" und am Samstag Gustav Deutschs malerischer Film "Shirley - Visions of Reality" erstmals zu sehen. Insgesamt werden rund 120.000 Besucher in Berlin erwartet, darunter 19.000 Fachleute, 4.000 Journalisten und viele Stars wie Matt Damon, Nicolas Cage, Jude Law, Anne Hathaway, Jeremy Irons, Isabelle Huppert, Catherine Deneuve und Juliette Binoche.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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