In "Parker"

J.Los heißer "Strip" im Kino

Parker
© Constantin

Jennifer Lopez macht gute Figur in dem mittelmäßigen Action-Thriller "Parker".

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Parker (Jason Statham) ist ein smarter Dieb mit Moral -bloß niemanden unnötig verletzen, lautet seine Devise. Er dreht mit vier neuen Kollegen ein Ding. Danach legen die ihn rein; statt mit seinem Anteil an der Beute, kommt er gerade noch mit dem Leben davon. Parker will sich das nicht bieten lassen und verfolgt ihre Spur nach Palm Beach. In der ausgefuchsten Immobilienmaklerin Leslie (Jennifer Lopez) findet er eine ortskundige Helferin.

Sexismus
Parker ist trotz einiger Bemühungen, was die Wahl von Cast und Schauplätzen angeht, leider nur mittelmäßige Unterhaltung. Doch Hauptdarsteller Jason Statham, ganz kühn und lässig, entschädigt für so manche vorhersehbare Wendungen des 0/815-Drehbuchs. Und Jennifer Lopez ist sowieso ein Highlight. Kokett stöckelt sie durch den Film, macht gute Figur im Actiongenre und weiß diese auch zu zeigen -beim Strip in einer heißen Filz-Szene. Zwischendurch bekrittelt sie -passend zur aktuellen Debatte -den herrschenden Sexismus.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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