Filmtreiben

Viennale startet heute ihre 51. Auflage

Mes sécances de lutte
© Viennale
Film-Festival mit Will Ferrell, den Coen-Brüdern und viel nackter Haut.
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Die Viennale startet am 24. Oktober in ihre 51. Ausgabe. Österreichs größtes Filmfestival wird im Gartenbaukino in Anwesenheit von Prominenz aus Politik und Kultur eröffnet. Als Auftaktfilm wird dabei mit "Inside Llewyn Lewis" das neue Werk der Coen-Brüdern gezeigt. In den kommenden zwölf Tagen sind dann rund 300 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme an verschiedenen Standorten der Stadt zu sehen. Darunter auch der Geschlechterkampf "Mes séances de lutte - Love Battles" (Bild oben) am 2. November in der Urania und am 3. November im Metro-Kino. Die Organisatoren erwarten sich wieder an die 100.000 Besucher.

"Mes séances de lutte - Love Battles" zeigt viel nackte Haut
Im Film des Franzosen Jaques Doillon geht es ihm wahsren Sinne des Wortes um den Gecshlechterkampf. "Seit es zwischen dem Mann und der Frau ein Missverständnis in Sachen Anziehung und Verführung mit der Folge jeweils gekränkter Eitelkeit gab, haben die beiden eine Rechnung miteinander offen. Über deren Begleichung nun verhandelt wird, über mehrere Runden und mit stetig zunehmender Vehemenz, um nicht zu sagen: Brutalität. Auf den verbalen Schlagabtausch folgen die ersten Scharmützel und schon entwickelt sich aus Grabenkämpfen eine offene Feld-Schlamm-Schlacht. In die sich die beiden, zum Glück akrobatisch geschulten Hauptdarsteller mit Wucht, Verve und ansteckender Begeisterung stürzen", so kündigt die Viennale den Film im Imternt an. Von der Wirkung der ansteckenden Begeisterung kann man sich am 2. und 3. November in der Urania und im Wiener Metro-Kino überzeugen.

Jerry Lewis Schwerpunkt
Diese können zahlreiche Spezialprogramme verfolgen. So ist etwa dem Spanier Gonzalo Garcia Pelayo ein Tribut gewidmet, und schon seit 18. Oktober läuft eine begleitende Retrospektive im Filmmuseum zu Jerry Lewis. Ein weiterer Schwerpunkt ist dem US-Komiker Will Ferrell gewidmet, der auch einer der Stargäste des bis 6. November dauernden Festivals sein wird. Daneben werden auch der französische Dokumentarfilmer Claude Lanzmann, der ehemalige Rennfahrer Jackie Stewart oder Schauspiellegende Jean-Pierre Leaud erwartet.

Info
Alle Informationen zur 51. Viennale erhalten Sie unter www.viennale.at.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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