Sommer 2012

Carreras, Garanca & Kaufmann in Linz

Linz im Dom
© Photo Press Service/APA/HERBERT NEUBAUER
Drei Weltstars der Klassik kommen im Sommer für Open-Air Konzert nach Linz.
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Der Sommer wird mehr als erfreulich für Liebhaber der klassischen Musik. Gleich drei Termine für Klassikfreunde am Linzer Domplatz gibt es im heurigen Sommer. Nach der gelungenen Open-Air-Premiere im Vorjahr mit Elina Garanca werden heuer auch Jose Carreras und der deutsche Tenor Jonas Kaufmann vor der sakralen Kulisse des Mariendoms singen. Das gab nun die Diözese Linz in einer Presseaussendung bekannt.

Spanischer Auftakt
Der Spanier Carreras wird am 24. Juni den Auftakt machen. Er kommt mit dem Symphonieorchester der Volksoper Wien unter David Gimenez. Am 12. Juli beehren Elina Garanca & Friends Linz. Die Lettin bringt dasselbe Orchester wie Carreras, aber als Dirigenten ihren Ehemann Karel Mark Chichon mit.

Garanca auch in Göttweig
Tags zuvor werden die Mezzosopranistin und ihre Freunde im Stift Göttweig zu hören sein. Vergangenes Jahr lockte sie über 1.000 Personen auf den Linzer Domplatz. Zwei Tage später, am 14. Juli, schließt der deutsche Tenor Jonas Kaufmann gemeinsam mit dem Bruckner Orchester Linz unter Jochen Rieder die "Klassik am Dom"-Serie. Er singt ein "Best of" Programm.

Info
José Carreras am 24. Juni
Elina Garanca & Friends am 12. Juli
Jonas Kaufmann am 14. Juli
Genauere Informationen zu den Konzerten finden Sie im Internet unter www.oeticket.com und auch unter www.klassikamdom.at.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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