Geburtstags-Ausstellung

Essl Museum ehrt Alex Katz mit Schau

Alex Katz
© Vivien Bittencourt

Seit 14. September kann man Katz-Werk im Essl-Museum bewundern.
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Anlässlich des 85. Geburtstags von Alex Katz zeigt das Essl Museum in Klosterneuburg die bisher größte Malerei-Ausstellung des amerikanischen Künstlers in Österreich. In der dynamischen New Yorker Kunstszene der 1950er und 1960er Jahre entwickelte Katz seinen unverwechselbaren Stil. Zu sehen sind ab 14. September Porträt- und Landschaftsbilder der vergangenen 35 Jahre und aktuelle Arbeiten aus dem Atelier des Malers.

Lange Freundschaft mit Katz
Das Sammlerehepaar Essl verbindet eine langjährige Freundschaft mit Katz. Mehr als 30 Gemälde, dazu Entwurfszeichnungen, vorbereitende Ölskizzen und Kartons werden gezeigt. Alle großen Themenbereiche des Künstlers - Society, Freunde, Familie, Landschaft - sind ausgiebig vertreten. Die Werke sind im Besitz der Sammlung Essl. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen, einem Vorwort von Karlheinz Essl, der die Schau auch kuratiert hat, und Texten von Liam Gillick und Lisa Grünwald.

Gegen den Strom Schwimmer
Gegen den Trend der Zeit hat sich Alex Katz im New York der 1950er Jahre für die figürliche Malerei entschieden. Beeinflusst durch Elemente des Jazz und einzelne Dichter der New York School wollte er realistische Sujets in eine konkrete Form bringen. Coolness, technische Virtuosität und der lyrische Umgang mit Alltagsszenen sind Anknüpfungspunkte, die Katz in seinen Bildern auszudrücken sucht. Wie die Vertreter der Pop Art interessierte er sich zu Beginn der 1960er Jahre für die Darstellungsformen in Film, Fernsehen und Werbung. In Anlehnung an die Formate und Direktheit von Plakatwänden und die Weitwinkel-Einstellungen des Kinos wurden auch seine Bilder größer.In

Schwerpunkt auf Gruppenporträts
Ab Mitte der 1960er Jahre entstehen Gruppenporträts von Intellektuellen, Künstlern und Tänzern. Partylaune, Freizeitstimmung, Glamour und Schönheit spiegeln sich in diesen Bildern von Freunden, Bekannten, seiner Familie und seiner Frau Ada. Es dauert weitere zehn Jahre, bis er in den 1970ern das richtige Verhältnis von Bildoberfläche und Grund herausfindet. Nach wie vor an schneller Malerei interessiert, investiert er nun mehr Zeit in die Vorbereitung. In spontaner Maltechnik fertigt er Skizzen, kleine Ölbilder und Bleistiftzeichnungen. Die große Komposition wird mittels Papier-Kartons auf die Leinwand übertragen. Die Farben werden vorab abgemischt und in einer Nass-in-Nass-Technik aufgetragen. In den späten 1980er und 1990er Jahren konzentriert sich Katz auf großformatige Landschaftsdarstellungen. Neben den Gemälden entstand auch ein umfangreiches druckgrafisches Werk.

Info
Alle Informationen rund um die Alex Katz Ausstellung im Essel Museum erhalten Sie unter www.essl.museum.

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© Stephan Wyckoff

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© tirolerfestspiele.at

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© APA/HERBERT P. OCZERET

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