Humorig

Kabarett-Festival MotzArt in Salzburg

MotzArt
© Lukas Beck/Pobert Peres
Vom 28.1 bis 7.2 findet ein Gipfeltreffen deutssprachiger Kabarettisten statt.
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In den kommenden Tagen wird es sehr humorig in der Jedermann-Stadt Salzburg zugehen. Die österreichische Kultur-Metropole setzt dieses Mal nicht auf opulente Bühnenstücke, sondern auf Pointiertes, aber auch nachdenklich stimmendes Kabarett mit moralischem Einschlag. Zum 30. Mal geht das Kabarett-Festival "MotzArt" in Salzburg über die Bühne. Top-Entertainer aus Deutschland und Österreich kommen dazu in die Stadt an der Salzach.

Lachmuskeltraining mit Top-Coaches
Um die Lachmuskeln des Publikums ordentlich zu trainieren hat sich der Veranstalter, die ARGEkultur, heuer viel Mühe gegeben und erfolgreiche "Coaches" aus Österreich und Deutschland eingeladen. Unter anderem werden Thomas Maurer, Georg Schramm, Andrea Händler, Urban Priol, Gunkl, Sigi Zimmerschied, I Stangl, FM4 Ombudsmann Hosea Ratschiller, Andreas Rebers und Annamateur ihr Bestes geben um das Publikum zu unterhalten.

Gustostückerl zum Jubiläum
"Natürlich haben wir für das Jubiläum die Gustostückerl aus drei Jahrzehnten herausgepickt und zeigen jene Kabarettisten, die beim eingeschworenen MotzArt-Publikum besonders gewünscht sind", sagte Markus Grüner-Musil, künstlerischer Leiter der ARGEkultur, im APA-Gespräch. "Das ist durchaus schwere Kost, das MotzArt-Publikum beschwert sich eher, wenn es zu viele und zu seichte Pointen gibt. Daher gibt es bei MotzArt weder Witze-Reißer noch Pointen-Sammler. Es geht uns um das Kabarett als moralische Anstalt in der Tradition des österreichischen Volkstheaters. Mich interessieren Kabarettisten mit Sendungsbewusstsein und gesellschaftspolitischem Hygiene-Anspruch." Ein Highligt wird das Festival auf jeden Fall, denn alle elf Programme sind Österreich- und Salzburg-Premieren, fünf davon sind bereits restlos ausverkauft, für alle anderen sind nur wenige Restkarten übrig.

Info
Alle Informationen rund um das "30. MotzArt Kabarett Festival" vom 28. Jänner bis 7. Februar erhalten Sie unter der Telfonnummer: 0662 / 84 87 84-0 oder im Internet unter www.argekultur.at/projekte/2012/motzart.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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