„Die Liebenden von der Piazza Oberdan“, „Eine Giro in Triest“ oder „Die Geister von Triest“: Oft schon hat der Wiener Autor Christian Klinger seine Romane und Krimis auch in Triest angesiedelt – wie Federica Manzons Alma (lesen Sie alles dazu hier) –, denn dort verbringt er seit einigen Jahren viel Zeit.
Doch Klinger hat mit seiner neuen Krimi-Reihe, deren erster Teil den interessanten Titel Giovanni, du stinkst trägt, gänzlich neues Terrain betreten. Im „kleinen Paradies“, dem idyllischen Badesee mit seinen verschroben-exzentrischen Gästen, ereignet sich ein Badeunfall. Abteilungsinspektor Giovanni Sinovats soll sich die Umstände näher ansehen und stößt auf einige Ungereimtheiten und seltsame Vorgänge. Bald sind ein Erdbeben und ein gieriger Grundbesitzer seine geringsten Probleme.
Klinger erklärt, wie es zu dieser Geschichte kam: „Als ich an einem ähnlichen See saß und der Himmel vor einem Gewitter sich bleiern an der Wasseroberfläche spiegelte, hatte ich das Gefühl, das Wasser würde sich nach oben wölben, und da kam mir die Frage: Was wäre, wenn? Und schon waren die Anwohner in meinem Hirn geboren.“
Klinger beweist mit diesem neuen Wurf, dass er nicht nur tragisch-historische Stoffe beherrscht, sondern auch sehr humorvoll schreiben kann. Seine Figuren sind herrlich überzeichnet, darben in ihren Existenzen
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