Scharf

P!nk rockte die Wiener Stadthalle

pink
© EPA/Hochmuth

Sie ist grell. Sie ist sexy. Sie ist provokant. Mittwoch Abend vereinte Pop-Superstar P!nk (29) in der Wiener Stadthalle 110 Minuten lang all diese Attribute zum spektakulärsten Konzert-­Ereignis des Jahres.

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„Meine Show ist ziemlich gefährlich, aber das muss so sein. Denn Sicherheit wäre mir viel zu langweilig,“ gab Pink vorab im ÖSTERREICH-Interview das Konzertmotto bekannt.

Seit Monaten ausverkauft
Und schon mit den Eröffnungstakten des Rockers Bad Influence zeigt sie den 15.000 Fans (das Konzert ist seit Monaten ausverkauft. Für die Zugabe am 17. Dezember gibt es nur mehr Restkarten) gar abenteuerlich, was damit gemeint war: im orangefarbenen Federkleid und mit Zirkus-Dompteurs-Mütze schwebt sie auf einer Hochschaukel aus dem Bühnenboden empor – bis unter die Hallendecke (!)

Flug-Show und Sex-Spiele
Ein spektakulärer Beginn, dem noch weitaus akrobatischere Einlagen folgen sollen: zu Just Like A Pill gibt’s Bungy Jumping, den aktuellen Hit Sober präsentiert P!nk als atemberaubenden Trapez-Akt. Get The Party Started singt sie in einem Leintuch gewickelt über die Bühne schwebend und zum Finale Glitter In The Air wird sie in zehn Meter Höhe mit Wasserfontänen (!) abgespritzt. Auch der Sex kommt nicht zu kurz: bei I Touch Myself vollzieht P!nk nicht ganz jugendfreie Unterleibs-S(t)imulationen auf einer Couch. Zuerst solo, dann mit Unterstützung ihrer Tänzerinnen ...

Zirkus
„Was Pink ihrem Publikum bietet, ist so etwas wie die Las-Vegas-Show des dritten Jahrtausends, nur schneller und lauter,“ bejubelt der deutsche Merkur die von Cirque du Soleil inspirierte Zirkus-Show. Auch die Bühne der skurrilen Funhouse-Show trägt den Titel zurecht: ein bombastisches Hi-Tech-Monstrum mit Versatzstücken aus Geisterbahn, Karussell, Autoscooter, Schiffschaukel und Rutschbahnen. Dazu wandert P!nk mit gleich sieben Kostümwechseln – von transparenten Sexy-Mini-Leggins bis zum lila-gelben Matrosen-Outfit – auf den Spuren von Kylie oder Britney. Und ist doch ganz anders: den jeder Ton, egal ob die berührende Selbstfindungs-Ballade Family Portrait oder das Gnarls-Barkely-Cover Crazy wird wirklich – und das ist eine Rarität im aktuellen Konzert-Bizz – live gesungen.

Fotos: (c) APA/Georg Hochmuth

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