Finale

ESC: Israel gewinnt, Österreich auf Platz 3

ESC: Israel gewinnt, Österreich auf Platz 3
© Carlos Rodrigues/Getty Images
Platz 2 ist die feurige Zypriotin.
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Unser Cesár Sampson holt den dritten Platz!

Israel hat den 63. Eurovision Song Contest gewonnen. Netta holte sich Samstagnacht mit 529 Punkten den Titel in der Altice Arena in Portugals Hauptstadt Lissabon. Österreichs Kandidat Cesár Sampson kam mit 342 Punkten und seinem Lied "Nobody But You" auf den 3. Platz - nachdem er die Wertung der Expertenjurys klar gewonnen hatte.

Israel

Netta ist mit "Toy" Nachfolgerin von Vorjahressieger Salvador Sobral, der 2017 mit "Amar Pelos Dois" in Kiew triumphiert hatte. Das Stockerl zwischen Israel und Österreich komplettierte Zypern mit Eleni Foureira und "Fuego".

So holte Cesár Platz 3

Er sei ein tolles Gesamtpaket heißt es in der ZIB. Ein guter ESC-Song der ins Ohr geht, ein professioneller Performer mit Sexappeal. Mehrere internationale Medien wählten ihn zum sexiesten Künstler des Wettbewerbs.

Fachjury-Punkte

Österreichs Song-Contest-Vertreter Cesár Sampson hat vom Publikum 71 Punkte beim Wettbewerb 2018 in Lissabon bekommen, was einen guten Mittelfeldplatz bedeutet hätte. Von den Fachjurys gab es zuvor 271 Punkte und damit den eindeutigen ersten Platz von 26 Teilnehmern. In Summe ergab sich mit 342 Punkten Platz 3.

Die Jurypunkte aufgeschlüsselt

12 Punkte Belgien

12 Punkte Bulgarien

12 Punkte Estland

12 Punkte Island

12 Punkte Israel

12 Punkte Großbritannien

12 Punkte Litauen

12 Punkte Polen

12 Punkte Rumänien

10 Punkte Deutschland

10 Punkte Niederlande

10 Punkte Schweden

10 Punkte Slowenien

10 Punkte Weißrussland

8 Punkte Dänemark

8 Punkte Georgien

8 Punkte Norwegen

8 Punkte Portugal

8 Punkte Spanien

8 Punkte Ungarn

7 Punkte Finnland

7 Punkte Frankreich

7 Punkte Italien

7 Punkte Lettland

7 Punkte Ukraine

5 Punkte Australien

5 Punkte Irland

5 Punkte Tschechien

4 Punkte Schweiz

4 Punkte Serbien

3 Punkte Moldawien

2 Punkte Zypern

1 Punkte Armenien

1 Punkt Malta

Die Startnummern

ESC: Israel gewinnt, Österreich auf Platz 3
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Song Contest: Die besten Bilder vom Finale


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Ukraine

Ukraine

© Getty Images

Spanien

Spanien

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Slowenien

Slowenien

© Getty Images

Unten gibt es unseren Live-Ticker zum Nachlesen

+++ LIVE-Ticker +++

Sensationeller dritter Platz für Cesár Sampson!


Publikumswertung

Jetzt gibt es die Punkte von dem Publikum.


Unfassbar!

Ganz Europa liebt Cesár!


Deutschland gibt uns...

10 Punkte! Wir liegen noch immer auf Platz 1.


Auch Bulgarien gibt uns 12 Punkte!


ESC: Israel gewinnt, Österreich auf Platz 3
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Wir liegen auf Platz 1

... zusammen mit Israel!

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Für Deutschland...

läuft es auch richtig gut heute!


Noch 21 Stimmen werden abgegeben.


Noch immer auf Platz 4! Israel auf Platz 1, Zypern auf der 2.


12 Punkte für uns aus

England!


Nach der Wertung aus Dänemark

ESC: Israel gewinnt, Österreich auf Platz 3
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Österreich vergibt 12 Punkte an ...

Israel!


Malta vergibt...

... 12 Punkte an Zypern, wir sind auf Platz 4.


Mazedonien gibt...

... 12 Punkte an Estland.


Israel geht in Führung!

Wir sind am dritten Platz, Albanien auf dem 2.


Weißrussland gibt ...

... Österreich 10 Punkte!


Ukraine...

...vergibt 12 Punkte an Frankreich


Jetzt wird entschieden!


Gewinner 2017 feiert Bühnencomeback

Jetzt tritt der Sieger des letzten Jahres auf, Salvador Sobral. Er war zwischendurch schwer angeschlagen, musste sich einer Herztransplantation unterziehen. Es ist wunderschön Salvador wieder leichtfüssig und sicher singend auf der Bühne zu sehen.


Crash beim britischen Auftritt.

SuRie
© Screenshot/YouTube

Die Sängerin SuRie machte souverän weiter.


In der Zwischenzeit gibt es Auftritte portugiesischer Künstler in der Halle wie Branko, Sara Tavares, Mayra Andrade und Dino D'Santiago. Danach beginnt die Verkündung der Punktevergabe. Den Auftakt der insgesamt 43 abstimmenden Länder macht heuer Vorjahresgastgeber Ukraine. Für Österreich wird Kati Bellowitsch als Zehnte die Punkte der heimischen Jury verkünden.


Der Song Contest ist vorbei...

... jetzt wird gevoted! Gut 30 Minuten haben die Zuschauer nun Zeit, unter 090105905 plus der Startnummer ihres Favoriten oder via der ESC-App abzustimmen - maximal 20 Mal am Stück und nicht für das eigene Land.


26. ITALIEN

Ermal Meta e Fabrizio Mora "Non Mi Fatto Niente". Das Duo setzt auf eine politische Message – sie singen über Kriege und Krisen und das mit ganz viel Stimmgewalt. Es ist ein Protestsong, ganz Europa soll hinschauen, was mit den Flüchtlingen passiert, die in Italien angespült werden.


25. ZYPERN

Eleni Foureia tritt mit "Fuego" an. Und der Titel ist Programm - die Bühne scheint zu brennen, die Sängerin ebenso in ihrem Glitzeroverall. Wild schwingt sie ihre Mähne zum Takt der Musik, will sie das Feuer anfachen? Schade, das wird kein Flächenbrand. Zu konventionell und wenig mutig ist der Song gewählt.


24. IRLAND

Ryan O'Shaughnessy singt "Together". Oh Ryan, du hast echt an alles gedacht um die Tränendrüsen zu stimulieren: Mit deinem Hundeblick stehst du unter einer trübes Licht spendenden Laterne, spielst deine Gitarre, daneben toben zwei Jungs mit Ballettmoves und dem Merkmal von Boybands der 90er Jahre schlechthin: Kaputzenpullis! durch fallende Schneeflocken, während du singst, dass du dachtest, wir würden zusammenbleiben bis zu Tod. Schluck. Zu viel, Ryan. So können wir nicht together bleiben.


23. HOLLAND

Waylon tritt jetzt mit "Outlaw In Em" an. Die Truppe wirkt, als wäre sie frisch aus Texas von einem Country-Festival eingeflogen worden. Was genau das hier soll, ausser witzig ausschauen, ist nicht ganz klar.


22. ISRAEL

Netta mit "Toy" ist eine der Topfavoritinnen auf den diesjährigen Sieg. Die Sängerin wird für ihren unkonventionellen Style gelobt, dabei ist es ihr Lied, das wichtiges transportiert: Nämlich, dass Frauen nicht die Spielzeuge der Männer sind. Dazu kommt herrlich schräges Gegacker - das bleibt lange im Ohr!


21. UNGARN

AWS mit "Viszlat Nyar" - Das ist ein klassischer Rocksong, bei dem es auf der Bühne auch ordentlich zugeht - mit Pyroshow, Headbanging und Lichteffekten. Für diesen Wettbewerb eine Themenverfehlung, obwohl das Publikum gut mitgeht.


20. SCHWEDEN

Benjamin Ingrosso "Dance You Off" Das schwedische Team beweist mal wieder, dass sie die Streber unter den Song Contest Teilnehmern sind... Ein herziger Sunnyboy performt perfekt zu einem netten Popsong. Leider ist das auch ein bisserl fad auf die Dauer.


19. MOLDAWIEN

DOReDoS "My Lucky Day" Dieser Beitrag sticht heraus. Die Show zum Lied ist liebevoll gestaltet, mit dem Retrocharme der 1960er Jahre. Schön!


18. BULGARIEN

EQUINOX treten mit "Bones" an. Eine Frau, vier Männer stehen in schwarzen Outfits auf der Bühne. Dazu gibt es Blitzlichtgewitter. Erinnert ein bisschen an Lordi ohne Masken. Sie liefern stimmlich solide ab, von der Performance wäre mehr gegangen


17. FINNLAND

Saara Aalto tritt mit "Monsters" an. Auf der Bühne passiert viel: Sprühregen, Lichtshow. Und auch beim Singen wird ordentlich Gas gegeben. Der Platz im Finale scheint sicher. Saara fragt: "Fürchtet ihr euch?" Nö, aber weniger ist manchmal einfach mehr.


16. AUSTRALIEN

Jessica Mauboy singt "We Got Love". Der Song ist so 08/15 vom Text, vom Rhythmus, wie es nur geht. Da hilft es nur, dass sich die Sängerin voll anstrengt, wie Tina Turner zu wirbeln.


15. DÄNEMARK

Rasmussen "Higher Ground" Die Truppe, oder sind es waschechte Wikinger? gehört zu den skurrileren Kandidaten heuer. Das Konzept der Seefahrerromantik geht aber ganz gut auf. Stimmlich sind die Rauschebärte nämlich top. Da geht was im Mittelfeld.


14. TSCHECHIEN

Mikolas Josef legt jetzt los mit "Lie To Me". Auch er gilt als Favorit, gehört auch zu unseren Tipps für die ersten Plätze. Seine Nummer ist fetzig mit Saxo-Klängen und eingängigem Rhythmus. Seine Freude am Performen ist ansteckend. Einziger Minuspunkt: warum hat er das Kamel aus dem Musikvideo nicht mitgenommen?


13. FRANKREICH

Madame Monsieur mit "Mercy". Das Lied dreht sich um ein kleines Flüchtlingsbaby, von dem die beiden Musiker erfahren haben, als sie gerade im Studio standen. Das kleine Mädchen Mercy, wurde geboren, nachdem die Mutter vorm Ertrinken gerettet worden ist. Die Message ist: offen und tolerant gegenüber dem Schicksal anderer zu sein. Das französische Duo setzt auf wenige Effekte und volle Stimmkraft.


12. ALBANIEN

Nun sehen wir Eugent Bushpepa mit dem Song "Mall". Hier tut sich einiges auf der Bühne - eine grosse Band spielt unterschiedliche Instrumente, der Sänger gibt alles.


Das Video vom Craher


11. DEUTSCHLAND

Michael Schulte singt "You Let Me Walk Alone". Es ist ein sehr gelungenes Konzept zwischen Lied und Show. Und ein ganz persönliches. Die Worte des Sängers sind nämlich an seinen verstorbenen Vater gerichtet. Das wird durch Kinderbilder noch einmal verdeutlicht. Emotion pur und einer der stärksten deutschen Beiträge seit vielen Jahren!


10. SERBIEN

Sanja Ilik & Balkania - "Nova Deca" Das Lied ist sehr folkloristisch, wird am Anfang ganz ernst vorgetragen. Dann lockert sich die Show auf, Elektrotöne untermalen die Darbietung, die bald aussieht wie ein seltsames Opferritual. Wenigstens wird nicht mit dem Einsatz der Windmaschine gespart.


9. ENGLAND

SuRie - "Storm" Die Sängerin steht in einem Lichtsturm, singt davon, dass auch der schlimmste Wirbelwind sich wieder verzieht. So richtig kann dieser Beitrag jedoch keine Begeisterungsstürme beim Publikum und bei uns auslösen...


8. PORTUGAL

Claudia Pascoal - "O Jardim" Wie beim Siegersong letztes Jahr von Salvador Sobral setzt Portugal auch heuer auf leide Töne und viel Stimme. Wir finden den Beitrag neben allen bunten, knalligen Effekten, die bei anderen vorherrschen, sehr angenehm gelungen. Doch wird er keinen Spitzenplatz erreichen.


7. NORWEGEN

Alexander Rybak "That's How You Write A Song" 2009 hat Rybak mit Anfang 20 schon den Sieg bei diesem Wettbewerb geholt. Damals begeisterte er mit "Fairytale". Diesmal ist seine Geigeneinlage wieder dabei, aber das Lied vom Text her... seltsam. Es geht darum, wie man ein Lied schreibt. Dabei ist er fröhlich, engagiert und charismatisch wie früher. Doch das Lied... hat er zumindest selbst geschrieben.


6. ESTLAND

"La Forza" heisst der Titel, den Elina Nechayeva mitgebracht hat. Diese Darbietung ist ein absoluter Eyecatcher. Das Kleid der Sängerin füllt den Großteil der Bühne aus, es werden darauf verschiedene Symbole projiziert. Dazu singt sie sphärische Melodien. Bitte, nur nicht umfallen…


Cesár hat souverän abgeliefert!


5. ÖSTERREICH

Cesar Sampson mit "Nobody But You". Ja, wir sind befangen! Und gefangen, denn Cesar bringt sein souliges Lied mit Leichtigkeit und Freude auf dieser erstrahlten Bühne rüber. Der Auftritt ist gelungen, das wird sich für einen Top-Platz ausgehen!


4. LITAUEN

"When We're Old" heißt das Lied von Ieva Zasimauskaité. Wie der Titel bereits vermuten lässt, handelt es sich hier um eine Ballade. Für Ieva muss sich mit diesem Auftritt ein langer Traum erfüllen - insgesamt fünf Mal hat sie sich der Auswahl ihres Landes für den ESC gestellt, dieses Jahr klappte die Teilnahme endlich.


3. SLOWENIEN

Lea Sirk "Hvala, ne!" Zackige Lichtershow, harter Beat, lässiges Gehabe der gar coolen Performerinnen. Irgendwie will das Gesamtpaket nicht so gut zum Song Contest passen... Da empfindet man den gespielten Tonausfall auch nicht gerade als Unglück.


2. SPANIEN

Amaia y Alfred "Tu Cancion" Gefühlvolle Töne aus Spanien von diesem süßen Paar, das nicht nur auf der Bühne Herzerl füreinander in den Augen hat. Die beiden haben sich doch tatsächlich beim Vorentscheid für den Wettbewerb kennen- und auch lieben gelernt. Zusammen treten sie mit diesem wollig-weichen-romantisch-herzwerwärmenden Lied an.


1. UKRAINE

MELOVIN "Under The Ladder" Hier tritt ein Rock-Vampir an! Aus einem stilisierten Sarg entsteigt der Sänger, dessen rechtes Auge mit einer hypnotischen Kontaktlinse versehen wurde. Solide Leistung, feurige Gothik-Show. Das reicht für einen Platz im Mittelfeld.


Jetzt geht es gleich los mit dem Finale!

Alle Teilnehmer sind schon eingezogen in die Altice Arena in Lissabon.

ESC: Israel gewinnt, Österreich auf Platz 3
© oe24

So läuft die Abstimmung heute!

- Alle 43 Länder, die beim heurigen Lissabonner ESC teilnehmen, sind beim Finale stimmberechtigt - auch jene, die bereits in den Halbfinalen ausgeschieden sind. - Die Wertung eines Landes setzt sich zusammen aus dem Votum des Publikums via Anruf, App oder SMS (im Falle Österreichs: 0901 059 05 plus der Startnummer des Favoriten) sowie dem Votum einer fünfköpfigen Expertenjury. Derzeit werden die beiden Teilergebnisse im Verhältnis 50:50 gewichtet. Die besten zehn Titel werden mit 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10 und 12 Punkten bewertet. - Die Punkte der Jurys und der Zuschauerabstimmung werden dabei nicht pro Land kombiniert, sondern einzeln gewertet. Konkret vergibt damit jedes Land also zweimal 12 Punkte. Zunächst stellen die Ländersprecher in gewohnter Manier am Finalabend nur die 12 Punkte der Jurywertung vor, während die Punkte 1 bis 10 eingeblendet werden. Dann werden die Platzierungen des Publikumsvotings für die Plätze 26 bis Platz 11 in ihrer Gesamtheit addiert. Die restlichen Punkte werden dann von den Moderatorinnen nach dramaturgischen Gesichtspunkten vorgetragen. Dieses System soll den Gewinner möglichst lange offen halten - und die Spannung steigern, sollten die Zuschauer das Prozedere verstehen.


Das Google-Orakel besagt,

... dass heute Norwegen gewinnt. Ermittelt wird diese These aus den Suchaktivitäten der einzelnen Teilnehmerländer. Dahinter sollen Israel und Zypern liegen. Wir wären demzufolge auf Platz 13.


Das heißeste Gerücht...

... kommt Madonna heute zum Song Contest? Sie soll sich derzeit in ihrem Anwesen in Lissabon aufhalten.


Cesár zeigt sich auf Instagram bereit!


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