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Romulus lässt grüßen

Laetitia Casta lebte sechs Wochen unter Wölfen

Das Ex-Model bereitete sich in der Wildnis für die Dreharbeiten eines Films vor. Sie ließ sich von einem Jungtieren sogar die Wange abschlecken.

Die französische Schauspielerin Laetitia Casta hat vor den Dreharbeiten zu ihrem jüngsten Film sechs Wochen unter Wölfen gelebt. "Natürlich habe ich Angst gehabt", sagte das frühere Model der französischen Zeitschrift "Elle" vom Montag. "Der Wolf ist ein sehr rätselhaftes Tier, dem man sich nur schwer annähern kann."

Dreharbeiten als Spiel
Trotzdem habe sie die Dreharbeiten zu "La Jeune Fille et le Loups" (deutsch: "Das Mädchen und die Wölfe") als eine Art Spiel empfunden, das mit "Verführung und Geduld" zu tun habe. Obwohl dies der neunte Film sei, in dem sie mitspiele, habe sie jetzt erstmals das Gefühl, "wirklich" eine Schauspielerin zu sein, sagte die 29-Jährige.

Fast keine Angst vorm Wolf
"Ich habe weniger vor dem Tier selbst Angst gehabt als vor der Tatsache, dass er Angst vor Lärm hat und schlecht reagiert", sagte Casta. Als ein kleiner schwarzer Wolf ihr für eine Filmszene die Wange abgeschleckt habe, habe das ganze Team die Luft angehalten. Davor habe der Dompteur ihr das Gesicht mit einem Stück Fleisch abgerieben, erzählte die Schauspielerin - die Szene habe auf Anhieb geklappt. "Es war ein gefährliches Spiel, aber ich habe schöne Momente mit den Wölfen erlebt."

Casta war in den 90er Jahren als Model für die Jeansmarke Guess bekanntgeworden und lief unter anderem für die US-Unterwäschenmarke Victoria's Secret, bevor sie das Fach wechselte.