Album zur WM

JLo "A.K.A" Jennifer Lopez

Jennifer Lopez
© Universal Music
Das neue Album sieht Lopez als "Rückkehr zu ihren Wurzeln".
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Ihr Debütalbum liegt 15 Jahre zurück. Inzwischen ist die US-Sängerin 44 Jahre alt, dreimal geschieden und Mutter von schulpflichtigen Zwillingen. Heute ist sie weithin als Jennifer Lopez und nicht mehr als "J.Lo" bekannt. Mit ihrem neuen Album "A.K.A." (Abkürzung für "also known as", auf Deutsch etwa "alias") will sie an die guten, alten Zeiten von damals anknüpfen, in denen sie mit Songs wie "Let's Get loud" und "If You Had My Love" den Durchbruch schaffte. Am 13. Juni wird es erscheinen.

Gute, alte Zeiten
Eine "Rückkehr zu den Wurzeln" sei das Album, sagt Lopez, die während der Planung von "A.K.A." ihre früheren Platten noch einmal durchhörte, der Nachrichtenagentur dpa. Einerseits sei alles genau wie damals. "Ich denke gerne, dass ich im Großen und Ganzen die Gleiche geblieben bin." Aber andererseits sei natürlich auch die geballte Erfahrung aus ihren Jahren im Musikbusiness in das Album eingeflossen.

"Das Album soll in einer Momentaufnahme zeigen, wo in meinem Leben ich gerade bin", sagt Lopez. "Dieses Album ist sehr anders als alle anderen, weil ich reifer geworden bin und so viel durchgemacht habe, und die ganze Stärke, die ich gewonnen habe, zeigt dieses Album." Musikalisch klingt "A.K.A." sofort stark nach "J.Lo" mit dieser ganz charakteristischen Mischung aus langsamen R'n'B-Balladen ("Never Satisfied"), poppigen Stücken ("First Love") und HipHop ("I Luh Ya Papi", wobei Papi ein puerto-ricanisches Kosewort ist).

Ein Jahr Arbeit hat sich gelohnt
Mehr als ein Jahr lang hat die Produktion des Albums gedauert - länger als jede andere Platte bisher, wie Lopez sagt. Insgesamt 14 Songs haben es auf die endgültige Liste geschafft. "A.K.A." ist ein Gute-Laune-Sommer-Album mit eingängigen Melodien, nicht zu tiefgehenden Texten und tanzbaren Rhythmen. Fans der alten "J.Lo"-Tage dürfte es gefallen. Und Lopez hofft, dass die Fans sich gerne mit ihr in diese Zeit zurückversetzen lassen. "Ich kann gar nicht erwarten, dass die Menschen das Album hören."

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