Dramatische Szenen spielten sich Samstagabend live im ORF ab: Bei der Volksmusiksendung „Mei liabste Weis“ brach der steirische Star-Trompeter Toni Maier während seines Auftritts plötzlich zusammen.
Samstagabend kehrte Franz Posch mit seiner Erfolgssendung „Mei liabste Weis“ nach 24 Jahren ins oststeirische Puch bei Weiz zurück. Die Live-Übertragung wurde gegen 21:15 Uhr jedoch von einem medizinischen Notfall überschattet. Der bekannte steirische Musiker Toni Maier erlitt mutmaßlich einen Herzinfarkt, genau in dem Moment, als er den „Erzherzog-Johann-Jodler“ anstimmte.
Drama während Live-Auftritt
Der 77-jährige Steirer griff sich während des Spielens plötzlich an das Herz und musste sich sofort setzen. Die Situation wirkte sichtlich ernst, als der Musiker selbst noch kurz kommentierte: „Mein Defibrillator hat sich eingeschaltet.“ Unmittelbar danach eilten Sanitäter herbei, um die Erstversorgung des Künstlers zu übernehmen, während das Publikum und die Zuschauer vor den Bildschirmen bange Momente miterlebten.
Entwarnung durch Franz Posch
Gegen 21:30 Uhr gab es schließlich die erste Erleichterung für die Anwesenden. Moderator Franz Posch konnte vorläufig Entwarnung geben und erklärte sichtlich bewegt, dass Toni Maier in besten Händen und bereits wieder wohlauf sei. Der Musiker ist eine Institution in der heimischen Szene und leitete unter anderem jahrelang das Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz.
Prägender Kopf der Musikszene
Toni Maier prägt die steirische Musiklandschaft bereits seit Jahrzehnten. Sein plötzlicher Schwächeanfall sorgte für eine kurze Unterbrechung des gewohnten Sendungsablaufs, bevor die Nachricht über seinen stabilen Zustand die angespannte Lage beruhigte. Der Vorfall in der Steiermark zeigt einmal mehr, wie schnell die festliche Stimmung einer Live-Show in echte Sorge umschlagen kann.