Rammstein fackelten Wien ab

Heute zweites Konzert

Rammstein fackelten Wien ab

Musik. Bei Puppe steckte man einen Kinderwagen in Brand, zu Mein Teil zückte Sänger Till Lindemann das Fleischermesser, und bei Ich will ging er sogar mit einem Flammenwerfer (!) auf Bandkollegen Paul Landers los. Rammstein lieferten gestern im Happel-Stadion die größte Provokation des Jahres. Nach dem heißen Auftakt mit tausenden Explosionen folgt heute die Zugabe. Die insgesamt 110.000 Tickets waren innerhalb von nur 30 Minuten restlos ausverkauft – neuer Rekord!

DVD aus Wien. Als Dank und große Verbeugung vor Österreich zeichnen Rammstein die beiden Wienkonzerte sogar für ihre neue Live-DVD auf. Gestern stand die erste Kameraprobe am Plan, heute wird die komplette Show mitgefilmt. Ab Frühjahr gehen die Wienkonzerte dann um die Welt!

Explosionen & Provokation: 2020 kommt die Wien-DVD

Dafür musste am Mittwoch sogar die (Feuer-)Polizei anrücken: Flammentest für die Behörden, schließlich sprengen Rammstein pro Konzert über 1.000 Liter Testbenzin ab. „Das ist alles andere als ungefährlich, hier muss jede Explosion auf die Sekunde und auf den Millimeter genau sitzen,“ so Pyro-Chef Nicolai Sabottka.

Provokant. Vom Opener Was ich liebe bis zum Finale Ich will ließen Rammstein Wien über zwei Stunden lang erzittern. Neben allen erdenklichen Feuerspielen – vom Flammenrad bis zu Silvesterraketen – provozierte man auch mit einem Ritt auf einer Penis-Kanone und dem Willkommensschild „Ausländer“.

Cool: Mitten im Publikum feierte im Stadion auch H. P. Baxxter von Scooter ab.
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