Powerfrau der Kunst

Prinzessin besucht Frida Kahlo

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Die Frida- Kahlo-Ausstellung bricht schon jetzt Rekorde. Heute kann sich das Kunstforum über königlichen Besuch freuen.

Die Frida- Kahlo-Ausstellung im Bank Austria Kunstforum läuft erst seit sechs Tagen und bricht schon jetzt Rekorde.

Bilder der Ausstellung "Frida Kahlo Retrospektive"


Lange Warteschlangen
Bereits 10.000 Kunstfreunde stürmten regelrecht die Galerie. Vor dem Eingang bilden sich immer wieder lange Warteschlangen. Und heute kann sich das Kunstforum über königlichen Besuch freuen.

Hoher Besuch

Prinzessin Alia von Jordanien ist wegen eines Vier Pfoten-Charity-Events in Österreich und nutzt die Gelegenheit, sich die Ausstellung über die berühmte mexikanische Künstlerin anzusehen.

Publikumsmagnet Frida Kahlo
Die mexikanische Künstlerin und Revolutionärin Frida Kahlo (1907–1954) gilt aus zweierlei Gründen als Publikumsmagnet. Zum einen ihrer Bilder wegen: "Kahlo brachte die damals modernsten künstlerischen Strömungen – Surrealismus, Neue Sachlichkeit und Naive Malerei – unter einen Hut“, erläutert Brugger.

Frida Kahlo war schon zu Lebzeiten eine Ikone
Und zum anderen durch ihre charismatische Persönlichkeit, die ihr selbst den dauerhaften Status einer "Ikone“ verschaffte. Kahlo zelebrierte ihre Anziehungskraft auf Männer (den Ehemann Diego Rivera, den Politiker Leo Trotzki oder den Surrealisten André Breton) ebenso wie ihre körperlichen Gebrechen: Ein Bus-Unfall, bei dem sie als Mädchen von einer Eisenstange durchbohrt worden war; ein angeborener Wirbelsäulendefekt, der operiert werden musste; Schwangerschaftsabbrüche; eine Beinamputation und schwere Depressionen veranlassten Kahlo dazu, "sich in ihren Bildern eine paradiesisch-exotische Gegenwelt zu kreieren“, wie Ingried Brugger interpretiert. "Wobei sie einerseits mit dem Leiden flirtete und sich andererseits dagegen aufbäumte und förmlich schrie: Ich bin stärker!‘“

Lebendes "Gesamtkunstwerk“
1953, nachdem sie schon weltweit als Künstlerin und lebendes "Gesamtkunstwerk“ gefragt war – so widmete ihr der amerikanische Fotograf Nickolas Murray ein exzeptionelles Fotoshooting in New York –, erlebte sie ihre erste Einzelausstellung in Mexico City. An dieser konnte sie aber nur noch in einem Bett liegend teilnehmen.

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