Am Landgericht Köln ist am Mittwoch der zweite Verhandlungstag im Rechtsstreit zwischen Oliver Pocher (47) und Christian Düren (35) über die Bühne gegangen. Im Zentrum steht ein privates Streitvideo, mit dem Pocher den Moderator erpresst sieht.
Der Comedian wirft dem „taff“-Moderator vor, ein Video von einem heftigen Streit zwischen ihm und seiner Ex-Frau Amira Aly (33) genutzt zu haben, um Druck auf ihn auszuüben. Düren, der seit Jänner 2024 mit Aly liiert ist, bestreitet das. Bereits am ersten Verhandlungstag hatte er erklärt, das Video lediglich mit seiner Partnerin besprochen, anschließend gelöscht und an niemanden weitergeleitet zu haben.
Für den zweiten Prozesstag waren zwei prominente Zeugen geladen, die per Video zugeschaltet wurden: Annemarie Carpendale (48), Dürens Kollegin und Ex von Pocher, sowie TV-Produzent Pierre Uebelhack (51).
Carpendale sagte vor Gericht aus, sie kenne das Video nicht, habe lediglich davon gehört. „Christian hat mir davon erzählt, aber ich habe es nie gesehen“, erklärte sie. Zudem betonte sie, dass sie und Düren zwar Arbeitskollegen, jedoch keine privaten Freunde seien. Auch aus ihrem Umfeld kenne sie niemanden, der das Video gesehen habe.
Produzent Uebelhack bestätigte diese Darstellung. Er habe sich zwar mit Düren getroffen und sei dabei über die Existenz des Videos informiert worden, selbst gesehen habe er es jedoch nie.
Bereits zuvor hatte ein weiterer Zeuge, TV-Produzent Georg Kappenstein, ausgesagt, dass er ebenfalls nur von der Existenz des Videos wisse. Auch er habe es weder gesehen noch Kenntnis davon, dass Düren es weiterverbreitet habe.