Der Ex-Prinz Andrew sorgt für einen weiteren Skandal. Ein Royal-Experte bringt in einem neuen Bericht einen bislang unbekannten Vorfall ans Licht. Der Ex-Prinz sei gegenüber einem Mitarbeiter handgreiflich geworden.
Laut "Sky News" berichtet Robert Hardman in seinem neuen Werk "Elizabeth II: In Private. In Public. The Inside Story", wie aus einer eigentlichen organisatorischen Angelegenheit ein handfester Skandal entstand. Angefangen hat das gesamte Drama, als für Andrews Projekt "Pitch@Palace" keinen freien Raum im Palast gefunden werden konnte.
- Süße Ostergrüße aus Kalifornien: Meghan zeigt Archie & Lilibet bei der Eiersuche
- Bei emotionalem Comeback: König Charles und Prinz Louis begeistern vor royaler Oster-Messe
- William und Harry: ER war der Lieblingsenkel der Queen
Doch innerhalb kurzer Zeit eskalierte die Situation komplett. Vizeadmiral Tony Johnstone-Burt, der damalige Leiter des königlichen Haushalts, musste eingreifen und Andrew erklären, dass er etwas gedulden müsse. Ein Augenzeuge berichtet: "Tony sagte ihm, er müsse warten, bis er an der Reihe sei, genau wie jeder andere auch – daraufhin ging der Herzog auf ihn los."
Andrew überschritt eine Grenze
Wie Hardman die Situation schildert, sei es nicht bei einem Wortgefecht geblieben. Andrew soll handgreiflich geworden sein, wie ein Augenzeuge sich erinnert: "Es war nicht bloß ein Schwall von Kraftausdrücken oder ein fuchtelnder Zeigefinger, sondern das, was ein Mitarbeiter als einen "heftigen" Schlag bezeichnete."
Damit überschritt der Ex-Prinz eine Grenze: "Sogar für Andrews Verhältnisse löste das blankes Entsetzen aus." Vizeadmiral Johnstone-Burt soll nach der Attacke zutiefst erschrocken gewesen sein und meldete die Attacke umgehend.
"Das ist genau die Art von Dingen, die er so macht"
Der Vorfall wurde dem damaligen Lord Chamberlain William Peel mitgeteilt. Er stellte Andrew zur Rede, ohne Erfolg. Der Ex-Prinz zeigte keine Reue. Peel ließ sich das nicht gefallen und wurde gegenüber dem Adeligen deutlich: "Mir wurde berichtet, dass Sie Mitglieder des Haushalts auf eine völlig unangemessene Weise behandeln. Das muss aufhören."
Die verstorbene Queen Elizabeth II. wurde zunächst über den Vorfall nicht informiert. Sie hat später davon erfahren. Die Queen war laut dem Bericht wenig überrascht: "Oh, ich bin sicher, dass er das getan hat. Das ist genau die Art von Dingen, die er so macht."
Sogar Prinz Philip musste persönlich eingreifen. Er verfasste einen Entschuldigungsbrief an Johnstone-Burt. Andrew wurde ebenfalls zu einer schriftlichen Entschuldigung gezwungen. Sein Brief wurde intern als "halbherzig" bezeichnet.