Mit Krücken bei Militär-Feier

Juan Carlos humpelt zurück ins Rampenlicht

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Sieben Wochen nach umstrittener Elefantenjagd wieder ein Auftritt.

Spaniens König Juan Carlos ist sieben Wochen nach seiner umstrittenen Elefantenjagd in Afrika in die Öffentlichkeit zurückgekehrt. Der 74-jährige Monarch nahm am Samstag in Valladolid im Nordwesten des Landes an einer Feierstunde zum "Tag der Streitkräfte" teil. Der mit einer militärischen Uniform bekleidete König trat bei dem Festakt erstmals seit längerer Zeit zusammen mit Königin Sofía öffentlich in Erscheinung.

Das Königspaar wurde vom Publikum mit Beifall begrüßt. Juan Carlos hatte im April an der umstrittenen Elefantenjagd in Botsuana teilgenommen und sich in seinem Quartier die Hüfte gebrochen. Die spanische Presse berichtete danach von gravierenden Eheproblemen im Madrider Königshaus. Sofía hatte ihren Mann erst drei Tage nach der Hüftoperation im Krankenhaus besucht.

In Valladolid, der Hauptstadt der Region Kastilien-León, stützte Juan Carlos sich beim Gehen auf eine Krücke. An dem Festakt nahmen auch Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia teil. Die Feierstunde des Militärs stand ganz im Zeichen der Sparpolitik der spanischen Regierung. Das Budget war auf 200.000 Euro beschränkt. Im vorigen Jahr hatte Spanien sich den Festakt 1,3 Millionen Euro kosten lassen.

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