Baustopp

Pippa Middleton im Nachbarschafts-Krieg: Dieser Weg führt zum Mega-Skandal!

Auf ihrem prachtvollen Landsitz in Berkshire liefert sich Pippa Middleton derzeit eine erbitterte juristische Schlammschlacht mit erzürnten Wanderern und besorgten Archäologen. 

In der malerischen Grafschaft Berkshire scheint der Haussegen zwischen der High Society und der Dorfbevölkerung schief zu hängen. Pippa Middleton (42), die Schwester der Princess of Wales, und ihr Gatte James Matthews (50) residieren seit einigen Jahren auf „Barton Court“ – einem klassizistischen Prachtbau mit 32 Zimmern und einem geschätzten Marktwert von rund 18 Millionen Euro. Doch hinter den imposanten Mauern des 145 Hektar großen Anwesens schwelt ein Konflikt, der nun die Gerichte beschäftigt: Es geht um die „Mill Lane“, einen unscheinbaren Feldweg mit großer symbolischer Sprengkraft.

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Das Ende einer gewachsenen Tradition

Unter dem Vorbesitzer, der verstorbenen Designer-Legende Sir Terence Conran, galt ein ungeschriebenes Gesetz der Gastfreundschaft: Den Anwohnern war es jahrzehntelang gestattet, den Weg entlang der privaten Auffahrt zu nutzen. Mit dem Einzug der Familie Matthews-Middleton wehte jedoch ein anderer Wind. Wo einst Spaziergänger flanierten, prangen nun „Privatbesitz“-Schilder; die Tore blieben für die Öffentlichkeit verschlossen.

 


 

Was das Paar als Schutz seiner Privatsphäre für die drei Kinder Arthur (7), Grace (5) und Rose (3) verbucht, empfindet die Dorfgemeinschaft als Affront. 35 Anwohner haben gemeinsam mit der Wanderorganisation „The Ramblers Association“ den Kampf aufgenommen. Ihr Ziel: Die Mill Lane soll offiziell als öffentlicher Weg gewidmet werden.

Fronten verhärtet: „Lebensadern der Gesundheit“

Obwohl der Gemeinderat dem Antrag der Bürger bereits stattgab, ist ein Ende des Disputs nicht abzusehen – Middleton und Matthews legten umgehend Einspruch ein. Die Wandervereinigung spart indes nicht mit gesellschaftskritischen Tönen: „In ganz Großbritannien mangelt es Menschen in weniger wohlhabenden Gemeinden an sicheren Wegen ins Grüne. Das ist nicht nur ungerecht, sondern verschärft gesundheitliche Ungleichheiten“, so das Statement der Organisation.

Lokale Wege seien „Lebensadern“, die den Menschen den Zugang zu frischer Luft und Wohlbefinden garantieren müssten – ein Privileg, das man sich nicht von wohlhabenden Grundbesitzern nehmen lassen wolle.

Archäologische Störfaktoren und ein zweites Standbein

Die gesperrte Landstraße ist jedoch nicht die einzige Baustelle auf Barton Court. Das Paar plant umfangreiche Erweiterungen, darunter neue Stallungen und ein luxuriöses Gewächshaus. Doch hier rufen die Pläne nun Archäologen auf den Plan. Experten warnen, dass die Bagger wertvolle Funde aus der Altsteinzeit sowie dem Mittelalter zerstören könnten. Ob die Baugenehmigung unter diesen Vorzeichen erteilt wird, steht in den Sternen. 

Interessanterweise beweisen Pippa und James an anderer Stelle durchaus Sinn für das Publikum: Sie betreiben in derselben Grafschaft den „Bucklebury Farm Park“. Während sie zu Hause die Tore verriegeln, locken sie auf ihrem Freizeitgelände mit Wildgehege, Glamping-Zelten und Yoga-Kursen zahlreiche Familien an. Die Google-Rezensionen sind mit 4,5 Sternen glänzend – ein geschäftlicher Erfolg, der in scharfem Kontrast zum frostigen Klima in der unmittelbaren Nachbarschaft steht.

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