Harry Meghan Oprah

Enthüllungs-Interview schockt die Welt

Rassismus-Vorwurf gegen die Royals

Britisches Königshaus am Pranger: Meghan und Harry waren im Enthüllungs-Interview angriffiger als erwartet.

Kalifornien/London. Im Gespräch mit US-Talklegende Oprah Winfrey, 69, zeichneten Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry ein bizarres Bild der royalen Familie: Von der Presse angegriffen, von der Familie im Stich gelassen, einsam, allein, isoliert, grausam – so sah sie ihr Palast-Leben.

»Dunkle Haut«. Letztlich gab es selbst dann keine Hilfe, als Meghan Selbstmordgedanken hatte. Stattdessen wurden ständig aus dem Palast lancierte Gerüchte verbreitet, verstärkt: „Ich wollte einfach nicht mehr am Leben sein“, sagte sie über ihre Zeit, als sie mit Söhnchen Archie schwanger war: „Es gab sogar Gerede darüber, wie dunkel die Haut unseres Babys wohl sein würde.“ Rassismus – das war der wohl schlimmste Vorwurf im Interview.

»Schockwellen«. Meghan und Harry griffen niemand namentlich an. Sie sagten auch nicht, wer sich offen rassistisch geäußert hat. Die britische Presse vermutet, dass es Prinz Philip war.

Das Interview war „die süßeste Form der Rache“, titelte der Independent. Die Sun sah einen „royalen Schaukampf“. Die Times befürchtet: „Der Rassismus-Vorwurf wird Schockwellen durch den Palast schicken.“

»Nette Queen«. Es gab aber nicht nur herbe Worte der Verbitterung über das Königshaus: Meghan und ­Harry bemühten sich, ausgleichend zu wirken. So bezeichnete Harry die Queen, als „Vorbild“. Meghan lobte Prinzessin Kate, als „gute Person“ und widersprach damit Berichten über einen völligen Bruch mit ihr.

»Verrat«. Harry will zu seinem Bruder William nicht alle Brücken niederreißen: „Zeit heilt Wunden, hoffentlich.“ Alexander von Schönburg, Bild-Adelsexperte, meint: „Das Interview wird Meghan noch bereuen.“ Moderator Piers Morgan tobte gar: „Schändlicher Verrat.“ Und die Queen? Sie ignorierte das Interview.

(wek)