Nach SNL-Auftritt

Waltz-Parodie verägert prüdes Amerika

"Saturday Night Live": Christoph Waltz als Papst und Jesus
© NBC
Oscar-Preisträger machte sich mit "Djesus Uncrossed" nicht nur Freunde.
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Im US-TV und speziell in der Comedy-Show "Saturday Night Live" (SNL) hat es Tradition, dass sich Hollywood-Stars und da vor allem Oscar-Preisträger selbst mit ihren Filmen auf die Schaufel nehmen. So ist es auch am Samstag, dem 16. Februar mit dem österreichischen Schauspieler und erneuten Oscar-Anwärter Christoph Waltz geschehen. Er nahm sich mit seinem aktuell laufenden Kino-Blockbuster "Django Unchained" dem römisch-katholischen Glauben an und parodierte ihn mit "Djesus Uncrossed".

Hier das Video zu "Djesus Uncrossed"

Bewaffneter Jesus sorgt für Wirbel
In "Djesus Uncrossed" gibt Waltz einen mit Samuraischwert und Maschinenpistole schwer bewaffneten Jesus, der Rache an den Römern nimmt. Seinen Humor erklärt Waltz in der SNL-Show dann wie folgt: "Ich bin nicht Deutscher, ich bin Österreicher. Und wir Österreicher haben einen wunderbaren Sinn für Humor. Die Deutschen nicht so.” Während die US-amerikanische Presse im Allgemeinen nur lobende Worte für seine Parodie streute, musste er aber von Seiten Vertreter christlicher Verbände viel Kritik einstecken.

Saturday Night Live: Waltz als "Djesus Uncrossed"


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"Saturday Night Live": Christoph Waltz als Papst und Jesus

© NBC

"Saturday Night Live": Christoph Waltz als Papst und Jesus

© NBC

"Saturday Night Live": Christoph Waltz als Papst und Jesus

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Christliche Verbände schockiert
So zeigte sich etwa Todd Starnes, der Gastgeber der Radio-Show "Fox News Commentary" äußerst schockiert über "Djesus Uncrossed" und fragte in seiner Sendung etwa, ob NBC, der Sender der SNL ausstrahlt, etwas gegen Christen hätte. Konkret formulierte er sein Anliegen so: "Ich finde es interessant, dass gerade das Christentum verhöhnt und ins Lächerliche gezogen wird. Warum zeigen die Macher von NBC nicht wöchentliche Parodien über den Islam oder den Propheten Mohammed?" Reaktionen auf diese Aufforderungen von Seiten NBC blieben bis dato noch aus. Aber nicht nur Jesus wurde in SNL durch den Kakao gezogen. Auch der scheidende Papst wurde ordentlich auf die Schaufel genommen. Denn Waltz schlüpfte schlussendlich noch in die Kutte des obersten Fischers der römisch-katholischen Kirche und machte für Ruhestandsfonds Werbung. Was Benedict XVI. dazu sagt, ist noch nicht bekannt.

Die TV-Highlights des Jahres 2013


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Juergen Maurer ist "Kommisar Rex'" neues Herrl

Dienstantritt für Juergen Maurer in Meran! Am Samstag, dem 21. Dezember 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 bekommt Österreichs Kultkommissar auf vier Beinen ein neues Zuhause und einen neuen Partner an die Seite gestellt. Im neuen ORF/RAI-Fernsehkrimi "Kommissar Rex - Eiszeit" geht es für den Vierbeiner nach Südtirol. Dort soll er der neue Partner von Kommissar Andreas Mitterer alias Juergen Maurer ("Das Wunder von Kärnten") werden.

© ORF/Beta Film

Sascha Hehn wird "Traumschiff"-Kapitän

Wenn "Das Traumschiff" unterwegas ist, "weiß das Publikum weiß seit 32 Jahren: Es geht immer alles gut aus, es gibt ein Happy End, es wird ein tolles Land gezeigt", sagt der Produzent der ZDF-Serie, Wolfgang Rademann (78). "Es gibt immer eine dramatische Geschichte, eine heitere Geschichte und eine Love Story." Zum Jahreswechsel übernimmt jedoch ein neuer Kapitän. Nach 14 Jahren gibt Kapitän Jakob Paulsen alias Schauspieler Siegfried Rauch das Ruder aus der Hand - und übergibt es an einen ehemaligen Steward. 30 Jahre nachdem Sascha Hehn (59) als Steward Victor zum ersten Mal an Deck stand, kehrt er auf das Schiff zurück - befördert zum Kapitän. Die letzte Reise für Kapitän Rauch führt ihn am Zweiten Weihnachtstag im ZDF nach Malaysia. Doch Rettung naht schon fünf Tage später in Form eines alten Bekannten: Ex-Steward Victor, der in den 1980er Jahren den Frauen reihenweise den Kopf verdrehte, hat seine "Traumschiff"-Abstinenz gut genutzt, ist Kapitän geworden und übernimmt in der Neujahrs-Folge zum ersten Mal das Steuer, wenn der Kreuzfahrt-Dampfer Kurs auf Australien nimmt.

© ZDF

Zweite Staffel "House of Cards" ab Februar auf Sky

Francis Underwood geht weiter seinen Weg: Ab 14. Februar bringt der Bezahlsender Sky die zweite Staffel der US-Erfolgsserie "House of Cards", womit man Kevin Spacey in der Rolle des Politikers wieder begleiten darf. Alle 13 Episoden sind ab diesem Tag und somit parallel zum US-Start via Sky Go abrufbar, einen Tag später dann auch via Sky Anytime, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

© BBC

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