Flop-Tatort

Massenentlassung bei Schweizer-Tatort

Tatort: Geburtstagskind
© ORF/ARD/Daniel Winkler
Fünf der neuen Ermittler wurden jetzt vor die Tür gesetzt.
OE24 auf Google bevorzugen

In der letzten Zeit waren die von den Schweizer produzierten Beiträge der "Tatort"-Reihe nicht gerade die Publikumsmagneten. Und genau aus diesem Grund setzt nun der SRF den Sparstift an und setzt fünf Schauspieler seines Ermittlerteams vor die Tür. Anna Schinz, Martin Klaus und Andrea Zogg mussten den Dienst bereits quittieren. Wer die restlichen zwei Mimen sind, die ebenfalls ausermittelt haben, ist noch unklar. Das geht aus einem Bericht der deutschen Bild Zeitung hervor.

Die Helden der beliebten Tatort-Krimi-Reihe


1 / 16

Münster-Tatort-Team

Tatort TeamsDas Tatort-Duo aus Münster.

© ARD

Tatort - Köln

Tatort TeamsDas Duo Duo aus Köln

© ARD

Tatort Teams

Tatort TeamsDas Tatort Duo aus Ludwigshafen.

© SWR

Erzählstränge gehen aus
Auslöser für diese Kündigungswelle sei das Problem, dass es nicht einfach ist, für neuen an einem Fall beteiligte Personen Erzählstränge zu schrieben, die für den Zuseher spannend wären. "Der Tatort lebt ja auch davon, dass die Geschichte aus der Sicht der Ermittler gezeigt wird“, erörtert Stefan Gubser, der in der Schweiz den Ermittler Reto Flückiger verkörpert, gegenüber dem Blatt.

Andrea Zogg muss gehen
Das wohl bekannteste Opfer er Entlassungswelle ist der 55-jährige Andrea Zogg. Er gab Anfang der 90er-Jahre als Chef-Kommissar den Ton an und spielte in der Neuauflage Flückingers-Boss. Bereits in neuersten Fall "Geburtstagskind" am Sonntag, den 18. August, spielte er schon nicht mehr mit. An die These, dass die Autoren ideenlos wären, und er deshalb seinen Job nicht mehr hat, glaubt das Tatort-Urgestein freilich nicht. "Ein Polizeicast mit neun Leuten kostet natürlich mehr Geld, als wenn es nur vier sind“, analysiert er gegenüber der "Bild am Sonntag". Auf die Frage hin, ob der Schweizer Tatort noch zu retten sei, antwortete er ganz salopp: "Die Hoffnung stirbt zuletzt!" Hoffentlich behält Zogg Recht und die restlichen vier Tatort-Stars verlieren nicht auch noch ihre Rollen.

Die TV-Highlights des Jahres 2013


1 / 71

Juergen Maurer ist "Kommisar Rex'" neues Herrl

Dienstantritt für Juergen Maurer in Meran! Am Samstag, dem 21. Dezember 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 bekommt Österreichs Kultkommissar auf vier Beinen ein neues Zuhause und einen neuen Partner an die Seite gestellt. Im neuen ORF/RAI-Fernsehkrimi "Kommissar Rex - Eiszeit" geht es für den Vierbeiner nach Südtirol. Dort soll er der neue Partner von Kommissar Andreas Mitterer alias Juergen Maurer ("Das Wunder von Kärnten") werden.

© ORF/Beta Film

Sascha Hehn wird "Traumschiff"-Kapitän

Wenn "Das Traumschiff" unterwegas ist, "weiß das Publikum weiß seit 32 Jahren: Es geht immer alles gut aus, es gibt ein Happy End, es wird ein tolles Land gezeigt", sagt der Produzent der ZDF-Serie, Wolfgang Rademann (78). "Es gibt immer eine dramatische Geschichte, eine heitere Geschichte und eine Love Story." Zum Jahreswechsel übernimmt jedoch ein neuer Kapitän. Nach 14 Jahren gibt Kapitän Jakob Paulsen alias Schauspieler Siegfried Rauch das Ruder aus der Hand - und übergibt es an einen ehemaligen Steward. 30 Jahre nachdem Sascha Hehn (59) als Steward Victor zum ersten Mal an Deck stand, kehrt er auf das Schiff zurück - befördert zum Kapitän. Die letzte Reise für Kapitän Rauch führt ihn am Zweiten Weihnachtstag im ZDF nach Malaysia. Doch Rettung naht schon fünf Tage später in Form eines alten Bekannten: Ex-Steward Victor, der in den 1980er Jahren den Frauen reihenweise den Kopf verdrehte, hat seine "Traumschiff"-Abstinenz gut genutzt, ist Kapitän geworden und übernimmt in der Neujahrs-Folge zum ersten Mal das Steuer, wenn der Kreuzfahrt-Dampfer Kurs auf Australien nimmt.

© ZDF

Zweite Staffel "House of Cards" ab Februar auf Sky

Francis Underwood geht weiter seinen Weg: Ab 14. Februar bringt der Bezahlsender Sky die zweite Staffel der US-Erfolgsserie "House of Cards", womit man Kevin Spacey in der Rolle des Politikers wieder begleiten darf. Alle 13 Episoden sind ab diesem Tag und somit parallel zum US-Start via Sky Go abrufbar, einen Tag später dann auch via Sky Anytime, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

© BBC

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden