Nach Kündigung

ORF-Chef Wrabetz will mit Freund reden

Alexander Wrabetz und Eugen Freund
© ORF
Nach herber Kritik von ZiB-Moderator sucht Generaldirektor das Gespräch.
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"Zeit im Bild"-Moderator Eugen Freund könnte dem ORF doch noch etwas erhalten bleiben. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz will mit Freund über dessen Abschied vom ORF jedenfalls noch reden, war am Dienstagnachmittag (5. November) aus dem ORF zu hören. Mutmaßungen, wonach auch eine Verlängerung von Freunds Moderatorentätigkeit in der Hauptnachrichtensendung des öffentlich-rechtlichen Senders denkbar sei, wollte man im ORF vorerst nicht kommentieren.

Alles offen
"Nachdem bis jetzt offenbar niemand ein Gespräch mit Herrn Freund geführt hat, wird Generaldirektor Wrabetz das gerne tun, und dann wird man alles Weitere sehen", hieß es dazu auf APA-Anfrage. Freund zeigte sich zuvor in einem Interview mit der Fernsehzeitschrift "tv-media" schwer enttäuscht. Der "ZiB"-Anchor soll mit Jahresende in Pension, für Sonntag war sein letzter "ZiB"-Moderatoreneinsatz geplant. "Ich bin ein Opfer der Sparpolitik des Hauses - und diese hat wieder mit der nicht verlängerten Gebührenrefundierung zu tun", beklagte Freund. Über seine Pensionierung sei er vom ORF brieflich informiert worden, ein Gespräch mit Verantwortlichen habe es dazu nicht gegeben.

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