Andreas Lust Polizeiruf 110

Zur Hauptsendezeit

"Polizeiruf 110". Pornoskandal

Ein onanierender Polizist sorgt für Empörung bei den Zuschauern.

Diesmal erschüttert der Sexskandal nicht die Promiwelt, sondern die heimische Fernsehlandschaft. Am Sonntagabend flackerte einmal mehr der beliebte Krimi „Polizeiruf 110“ auf ARD über die Bildschirme. Es ist spät am Abend, als Marcel Oberpriller, gespielt vom österreichischen Schauspieler Andreas Lust, die Amtsstube von innen absperrt, sich vor seinen Computer setzt und beginnt, zu einem heißen Pornofilmchen an sich selbst herumzuspielen.

Zu früh für Sex?
Der Intimbereich des Darstellers war zwar unter dem Schreibtisch verborgen, dennoch war die Szene mehr als eindeutig und das zur familienfreundlichen Hauptsendezeit noch vor 21:00 Uhr. Die Szene war wahrscheinlich als witzig, oder zumindest als Hingucker geplant, doch einige Leute regten sich schnell über die gar zu eindeutige Selbstbefriedigungsszene auf.

Jenseits des guten Geschmacks
„Natürlich gibt es im TV künstlerische Freiheiten, die der Regisseur hat. Ob er mit dieser Szene den guten Geschmack im Abendprogramm getroffen hat, dürfte ernsthaft bezweifelt werden. Erwachsene nehmen diese Szene eher als fiktive Geschichte wahr. Aber jüngere Zuschauer könnten schnell den falschen Eindruck von Polizeibeamten bekommen“, so etwa Rüdiger Thust von der Kölner Kripo-Gewerkschaft gegenüber express.de. Im Ernstfall zöge ein solches Verhalten sicherlich Disziplinarmaßnahmen nach sich.

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