Tatort - Eine Handvoll Paradies

Sonntags-Krimi

Tatort: Eine Handvoll skurriler Schwachsinn

Auch der zweite Fall mit Devid Striesow im Tatort Saarland scheiterte.

Die Erwartungen der Tatort-Fans an den zweiten Fall von Devid Striesow am Tatort Saarland mit dem Titel "Eine Handvoll Paradies" waren am 7. April hoch. Denn bei seinem ersten Einsatz als Kommissar Stellbrink im Fall „Melinda“ verschreckte er die Anhänger der Krimi-Reihe mit einem wirren Ausflug in einen Märchenwald mehr als sie zu begeistern. Und auch dieses Mal war seine Leistung nicht sonderlich viel besser. In sämtlichen Medien wie der Bild Zeitung, der FAZ oder auch in der Süddeutschen Zeitung wurde der neue Krimi nämlich in der Luft zerrissen. Wie hat ihnen der neue Tatort gefallen? Machen Sie mit beim großen oe24.at-Voting.

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    Die Handlung
    An einer Landstraße wurde die Leiche von Rüdiger Sutor, genannt Rüde, einem Mitglied der Rockergang "Dark Dogs", gefunden. Doch dann wurde klar, Rüde war nicht auf der Straße gestorben, sondern ermordet worden. Nicht zuletzt aufgrund der überraschenden Szenekenntnisse von Stellbrinks Kollegin Lisa Marx geriet der Rest der "Dark Dogs" ins Visier der Ermittlungen. Doch auch eine verfeindete Rockergang kam als Täter-Umfeld in Betracht. Hauptkommissar Jens Stellbrick biss bei seinen Ermittlungen auf Granit. Denn die Rocker waren gut organisiert, verschwiegen wie die Mafia und hatten einen ausgezeichneten Anwalt.

    Die Kritik
    Die Deutsche Bild Zeitung fasst "Eine Handvoll Paradies" mit folgenden Attributen zusammen. Der Tatort war unerträglich, unverständlich, unglaubwürdig und absolut unwitzig. Das Drehbuch wurde von dem Blatt bereits als schlecht dargestellt und die Schauspieler trugen nicht gerade zur Verbesserungen des Ganzen bei. Aber auch die beabsichtigten Witze im Tatort selbst gingen komplett in die falsche Richtung los. Die Süddeutsche Zeitung geht das schon einen Schritt weiter und gibt als Fazit des zweiten Falls von  Kommissar Stellbrink "gestohlene Lebenszeit" an. Aber auch die FAZ spart nicht mit harten Worten. Die Zeitung nennt den Saarland-Kommissar eine "peinliche Schießbudenfigur, mehr würdelos als kauzig, mehr dümmlich denn liebenswürdig und unglaubwürdig.“ Da sollte man doch abschließend "Eine Handvoll Paradies" einfach zu den Akten legen und somit die ganze Angelegenheit damit abschließen.

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