Funkhaus / Alexander WRABETZ

Schicksals-Tag für ORF

Was im ORF-Programm gestrichen wird

Der Stiftungsrat beschließt heute, wie man 80 Millionen Euro einsparen soll.

Bleibt von der größten Programmreform aller Zeiten, mit der Alexander Wrabetz 2007 als ORF-Boss angetreten war, nur noch ein dünnes Sparprogramm übrig? Der Stiftungsrat beschließt heute ein massives Sparpaket, das umgesetzt werden muss, sollte der ORF ab kommendem Jahr die Gebührenrefundierung nicht mehr bekommen.

Das Sparvolumen für 2014 liegt bei 80 Millionen Euro. Der Rotstift wird quer durch das ganze Unternehmen angesetzt, trifft Personal so wie das Programm in Radio und Fernsehen.

Rund 40 Millionen Euro muss Fernsehdirektorin Kathrin Zechner sparen:

Auch Quotenhits droht im ORF-Programm das Aus
Reduziert oder gekürzt werden auch Quotenhits wie Frisch gekocht mit Andi & Alex, der Musikantenstadl und Wir sind Kaiser. Fix ist das Aus für Das Einser Team mit Armin Assinger und Mein Leben mit Mari Lang. Der Kahlschlag trifft auch die Landesstudios, deren Eigenproduktionen gestrichen werden, und die Radio-Programme, z. B. FM 4.

Petzner will überhaupt Neugründung des ORF
BZÖ-Klubvize Stefan Petzner schoss angesichts des Sparprogramms aus allen Rohren. In ÖSTERREICH tritt er jetzt für eine Neugründung des ORF – ähnlich wie in Griechenland – ein. „In diesem Fall sollten wir uns Griechenland zum Vorbild nehmen und eine Neugründung eines kleineren effizienteren ORF anstreben. Denn gespart wird immer nur beim Seher.“

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