Nächster Rückschlag

Wegen Andrew-Skandal: Prinzessin Eugenie verliert Charity-Job bei "Anti-Slavery International"

Rückschlag für Prinzessin Eugenie. Nach sieben Jahren endet ihre Rolle als Schirmherrin der Menschenrechtsorganisation "Anti-Slavery International". 

Für Prinzessin Eugenie ist eine langjährige Aufgabe zu Ende gegangen. Die Tochter von Prinz Andrew ist nicht länger Schirmherrin der Anti-Sklaverei-Initiative "Anti-Slavery International". Die Organisation bestätigte gegenüber dem "Observer", dass das Patronat der Prinzessin beendet ist. "Nach sieben Jahren ist unsere Schirmherrschaft durch Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Eugenie von York zu Ende gegangen", heißt es in einer Erklärung.

Prinzessinnen Eugenie und Beatrice

Prinzessinnen Eugenie und Beatrice

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Weiter erklärte die Organisation: "Wir danken der Prinzessin sehr für ihre Unterstützung von Anti-Slavery International. Wir hoffen, dass sie weiterhin daran arbeitet, Sklaverei zu beenden." Ob Eugenie selbst zurücktrat oder die Entscheidung intern getroffen wurde, ist bislang nicht bekannt.

Einsatz gegen Ausbeutung

Prinzessin Eugenie hatte sich über Jahre gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel engagiert. "Anti-Slavery International" wurde bereits 1839 in London gegründet und gilt als älteste Menschenrechtsorganisation der Welt. Heute setzt sich die Organisation gegen moderne Ausbeutung ein. Schätzungen zufolge sind weltweit rund 50 Millionen Menschen betroffen.

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Während ihrer Zeit als Patronin wurde Eugenie laut der Organisation für ihre Arbeit "übergreifend mit führenden Persönlichkeiten im Kampf gegen moderne Sklaverei“ gelobt. Ein eigenes Statement der Prinzessin zu ihrem Ausscheiden gibt es bislang nicht.

Ermittlungen gegen Andrew

Die Entwicklung fällt in eine heikle Phase für die britische Königsfamilie. Gegen Eugenies Vater Prinz Andrew wird wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt ermittelt. Ihm wird vorgeworfen, während seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Unterlagen im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben zu haben. Andrew weist die Vorwürfe zurück. Eine Anklage wurde bislang nicht erhoben. Bereits zuvor hatte er sich vollständig aus öffentlichen Aufgaben zurückgezogen.

Andrew Eugenie Beatrice
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Zuletzt zog er sich zudem aus seinem bisherigen Zuhause, der Royal Lodge in Windsor, zurück und lebt nun zurückgezogen auf dem Anwesen Sandringham in Norfolk.

Weniger Auftritte der Töchter

Prinzessinnen Eugenie und Beatrice

Prinzessinnen Eugenie und Beatrice

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Auch Eugenie und ihre Schwester Beatrice treten seit den Ermittlungen seltener öffentlich auf. Beobachter berichten, dass beide zuletzt kaum bei offiziellen Terminen berücksichtigt wurden. Für Eugenie bedeutet das Ende der Schirmherrschaft nun einen weiteren Einschnitt in einer ohnehin schwierigen Phase. Erst kürzlich wurden Eugenie und ihre Schwester Beatrice von traditionellen Pferderennen in Ascot ausgeladen.

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