Wo soll Neunkirchen in den nächsten fünf Jahren hin? Die Menschen wünschen sich ein Ende des Gegeneinanders. Denn die gegenseitigen Anwürfe der wahlwerbenden Parteien werden gelinde gesagt: immer heftiger!
Wenige Tage vor der Wahl am 31. Mai präsentierte ÖVP-Bürgermeister Peter Teix gemeinsam mit Mittelschullehrerin Stefanie Tomrle in der Musikschule die Pläne für die nächsten fünf Jahre. Kernstück: ein Jugendrat mit eigenem Budget und "Mitgestaltungskompetenz". Teix verwies auf bisherige Erfolge – darunter ein um 4,2 Millionen Euro besserer Rechnungsabschluss und die gesicherte Sanierung der Musikschule – und warb für einen neuen Stil der Zusammenarbeit: "Die Leute wünschen sich ein Ende des Gegeneinanders."
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Plakat-Duell: FPÖ schießt gegen Teix
Rund um die Wahl liefern sich ÖVP und FPÖ einen heftigen Schlagabtausch. Die FPÖ plakatierte provokant gegen Teix und lässt kein gutes Haar an ihm: "Ein Neuanfang mit dem Reserve-Reserve-Notnagel-Bürgermeister, der 15 Jahre als ÖVP-Finanzstadtrat das finanzielle Debakel der Stadt zu verantworten hat?" Für die Freiheitlichen ist klar: "Er ist Teil des Problems, nicht die Lösung." Ihr Kandidat Helmut Fiedler soll den echten Systemwechsel bringen. Die ÖVP kontert: Teix habe bereits bewiesen, dass er liefert – auch ohne beschlussfähigen Gemeinderat. Viele Neunkirchner wünschen sich, dass ihre Bezirkshauptstadt nach der Wahl diesen Sonntag ENDLICH zur Ruhe kommt.