Wirtschaftsstandort

WKNÖ-Schultz/Ecker: "Brauchen schlagkräftige Interessenvertretung"

Klare Worte beim Austausch von Unternehmern und Funktionären mit WKÖ-Präsidentin Martha Schultz auf Einladung von WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker. Bürokratie und hohe Arbeits- und Energiekosten standen im Fokus der Diskussion. 

Rund 50 Spitzenfunktionäre und Führungskräfte diskutierten mit Martha Schultz auf Einladung von WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker über die drängendsten Herausforderungen für Betriebe – von notwendigen Reformen innerhalb der Wirtschaftskammerorganisation bis hin zu strukturellen Problemen am Standort Österreich. Im Zentrum standen einmal mehr Themen, die Unternehmen tagtäglich beschäftigen: zu hohe Bürokratiebelastung, steigende Arbeitskosten sowie volatile und vielfach zu hohe Energiekosten. Gleichzeitig wurde auch die Rolle der Wirtschaftskammer selbst beleuchtet – mit Blick auf Reformbedarf, Effizienz und noch stärkere Serviceorientierung für die Betriebe. 

Schultz: "Rasch für spürbare Entlastung sorgen"

"Die Betriebe stehen aktuell unter enormem Druck – durch hohe Kosten, volatile Energiepreise, unsichere internationale Entwicklungen und zunehmende Bürokratie. Umso wichtiger ist es jetzt, rasch für spürbare Entlastung zu sorgen, damit Unternehmen wieder investieren und Arbeitsplätze sichern können“, betont Martha Schultz, Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker forderte in diesem Zusammenhang mehr Tempo und Konsequenz in der Umsetzung: "Wir diskutieren in Österreich viele der richtigen Themen. Doch unsere Betriebe brauchen keine weiteren Ankündigungen, sondern konkrete Verbesserungen: weniger Bürokratie, leistbare Energie und Treibstoffe, wettbewerbsfähige Arbeitskosten und Lösungen beim Fachkräftemangel. Nur so können wir unseren Standort nachhaltig stärken. Hier braucht es seitens der Entscheidungsträger weniger Worte und mehr Umsetzung.“ 

Bedeutung einer schlagkräftigen Interessensvertretung

Auch die Bedeutung einer modernen und schlagkräftigen Interessenvertretung wurde im Austausch der Unternehmer und Funktionäre mit WKÖ-Präsidentin Schultz und WKNÖ-Präsident Ecker hervorgehoben.  „Schon 2025 haben wir in Niederösterreich fraktionsübergreifend den Zukunftsprozess ‚Aufbruch‘ gestartet und mit dem Reformprozess ‚Aufbruch 2026‘ weitergeführt. Wir werden die Interessenvertretung intensivieren, unser Service personalisieren und die Nähe zu unseren Mitgliedern forcieren. Dabei wird alles, was für unsere Mitglieder keinen Mehrwert schafft, konsequent überdacht und gestrichen“, betont WKNÖ-Präsident Ecker. Der Reformprozess der Wirtschaftskammer NÖ ist Teil der österreichweiten Wirtschaftskammer-Reform.

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