Polit-Promis und buntes Programm

U1-Verlängerung: Hier fährt Kern nach Oberlaa

Kern U1
© Twitter/Andreas Schieder
Am Vormittag fuhr der erste Zug ab. Den ganzen Tag gibt’s üppiges Programm.
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Großer Bahnhof für fünf neue Stationen: In Wien ist am Samstag die Süd-Verlängerung der U-Bahn-Linie U1 feierlich eröffnet worden. Die "rote" Linie führt nun vom Reumannplatz aus über die neuen Haltestellen Troststraße, Altes Landgut, Alaudagasse und Neulaa bis nach Oberlaa. Um 10.00 Uhr rollte die erste Garnitur Richtung Süden - mit geballter Polit-Prominenz an Bord.

U1 Eröffnung Oberlaa
© APA/HERBERT NEUBAUER

Neben dem Regierungschef waren unter anderem auch Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ), die für Finanzen bzw. Verkehr zuständigen Stadträtinnen Renate Brauner (SPÖ) und Maria Vassilakou (Grüne) sowie Öffi-Ressortchefin Ulli Sima (SPÖ) mit dabei. Sie wurden in Oberlaa von - überraschend gutem - Wetter und tausenden Besuchern empfangen.

U1 Eröffnung Oberlaa
© APA/HERBERT NEUBAUER
U1 Eröffnung Oberlaa
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Der Baubeginn erfolgte im Sommer 2012. Dass Oberlaa per U-Bahn erreichbar ist, war dabei gar nicht von Anfang an geplant. Eigentlich war vorgesehen, das Stadtentwicklungsgebiet Rothneusiedl zu erschließen. Da dort die Entwicklung doch nicht im prognostizierten Ausmaß voranschritt - ein dort angedachtes Stadion wurde etwa nie realisiert - wurde die Trasse geändert. Allerdings wurden beim Bau der nunmehrigen Verlängerung die technischen Voraussetzungen getroffen, dass bei Bedarf eine Abzweigung Richtung Rothneusiedl errichtet werden kann.

Die nun realisierte Süd-Erschließung beschert etwa der Therme, der Kurkonditorei oder auch dem Kurpark Oberlaa eine deutlich verbesserte Erreichbarkeit. Bürgermeister Michael Häupl zeigte sich heute auch erfreut über die Anbindung des Austria-Stadions ("Generali-Arena"). Und er hob hervor: "Dass man jetzt zu den Oberlaaer Heurigen fahren kann, ist auch super."

U1 Eröffnung Oberlaa
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In Zusammenhang mit der U-Bahn-Verlängerung wurde auch das Bus-Netz in der Umgebung adaptiert. Und noch ein Aspekt dürfte zum Umstieg auf die Öffis motivieren: Ab kommender Woche mutiert Favoriten zur flächendeckenden Kurzparkzone. Autofahrer müssen dann fürs Abstellen ihres Gefährtes zahlen, wobei Bewohner eine kostenpflichtige Ausnahmegenehmigung - das sogenannte Parkpickerl - beantragen können.

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