Honeymoon vorbei, aber Achse hält

Grüne ätzen gegen Kurz, halten aber an Koalition fest

Kurz Kogler
© APA/GEORG HOCHMUTH
Der Bundeskongress sorgt noch einmal für Spannungen in der Koalition.
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Taktik. In der türkisen Welt stellt man sich auf mehrere Attacken seitens des Koalitionspartners an diesem Wochenende ein. Der grüne Vizekanzler Werner Kogler und Justizministerin Alma Zadić hatten die Türkisen für ihre Angriffe auf die Justiz bereits öffentlich kri­tisiert.

Auch der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein plant heute ­einen Seitenhieb auf Kanzler Sebastian Kurz. „Es zählt das Erreichte und nicht das Erzählte“, soll er in Richtung Türkis bei seiner Rede im Designcenter in Linz sagen.

In der ÖVP hofft man, dass die „Situation sich nach dem Bundeskongress entspannen“ werde.

Voraussetzung dafür sei aber, dass „nicht weitere Chats und Enthüllungen kommen werden“, sagt hingegen ein Grüner.

Spannungen wegen Steuerreform und Zuwanderung

Inhalte. In den kommenden Wochen dürften aber die inhaltlichen Spannungen zunehmen. Die ÖVP will sich wieder als Hardliner in der Zuwanderungspolitik positionieren, während die Grünen mehr bei der ökosozialen Steuerreform herausholen wollen.

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