Kanzler Kurz schockt mit düsterer Corona-Prognose | Warum wir jetzt zusperren

Warum wir jetzt zusperren

Kanzler Kurz schockt mit düsterer Corona-Prognose

Ab 26. Dezember geht Österreich in seinen dritten harten Lockdown. Die Prognose für die nächsten Monate ist düster.

Das Weihnachtsfest kann noch "wie geplant" stattfinden, ab dem 26. Dezember werden die Maßnahmen wieder verschärft, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Freitagabend. Ziel sei es, mit dem neuerlichem Lockdown die "Sieben-Tage-Inzidenz unter 100" zu drücken. Ab dem 18. Jänner werde auf "breites und regelmäßiges Testen" gesetzt, sagte Kurz.

Die Prognose für das erste Quartal 2021 "ist eine sehr, sehr düstere", konstatierte der Bundeskanzler. Eine Rückkehr zur Normalität werde es im Sommer geben. Mit den nunmehrigen Maßnahmen gehe es darum, "durchzukommen bis zu dem Zeitpunkt, wo die Impfung mehr und mehr greift". Diese startet am 27. Dezember.

Ab 18. Jänner kann man sich freitesten

Der Lockdown soll bist zum 18. Jänner dauern, ab dann kann man sich freitesten lassen. "Für alle diejenigen, die nicht bereit sind, sich testen zu lassen", werde der Lockdown bis zum 24. Jänner dauern. Mit den Testungen sei Urlaub, Kultur, Tourismus etc. wieder möglich, das sei in Zeiten einer Pandemie die einzige Möglichkeit, um zu verhindern, dass die Ansteckungszahlen explodieren.

Kurz appellierte eindrücklich, das Virus ernst zu nehmen. "Es sterben täglich über 100 Menschen am Coronavirus", sagte der Bundeskanzler. Man müsse "solidarisch als Gesellschaft diesen Weg gehen". "Es liegt an uns allen, wie wir durch das nächste halbe Jahr kommen", sagte Kurz.

Video zum Thema: Statement von Sebastian Kurz

 



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