Der Masken-Plan der Regierung

Steigende Corona-Zahlen

Der Masken-Plan der Regierung

Koalition und Länder ringen um neue Maßnahmen gegen Ausbreitung des Virus.

Gestern besprachen Kanzler Sebastian Kurz, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Außenminister Alexander Schallenberg, wie man einen weiteren Anstieg der Coronavirus-Infektionsraten stoppen könne.

  • Reisewarnungen. Heute sollen Kanzler, Gesundheitsminister und Außenminister weitere Reisewarnungen für EU- (südosteuropäische Staaten) und Nicht-EU-Länder mit steigenden Infektions­raten erlassen – darunter ­Rumänien, das steigende Infektionsraten hat.
  • Testen. Die türkis-grüne Regierung will auch eine Präventionsstrategie festlegen: Dazu gehört eine massive Ausweitung der Corona-Tests. Versprochen werden 30.000 Tests. In den vergangenen Tagen gab es allerdings maximal 6.000 Tests pro Tag.
  • Masken. Einig sind sich Kurz und Anschober, dass die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen sinnvoll ist. Allerdings wollen sie offenbar noch damit zuwarten, da die Maskenpflicht im Sommer unpopulär sei. Die Maskenpflicht in Oberösterreich wird von Kurz jedenfalls gutgeheißen.
  • Cluster. Sollte es weitere Cluster in Österreich geben, soll dort umgehend – so wie in Oberösterreich mit Zeitverzögerung – wieder ein Mund-Nasen-Schutz eingeführt werden. Das könnte auch schlagartig bundesweit gelten.
  • Tracing. Zudem will Türkis-Grün das Contact Tracing aufrüsten und doch noch einen Anlauf für die Rotkreuz-App machen, die beworben werden soll.

Insgesamt sind die Regierungsmitglieder vor allem durch die Reisetätigkeit alarmiert. Die Reisewarnung für Westbalkan-Länder wird heute jedenfalls auch noch einmal bekräftigt werden.

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