In Kolumbien

25-Jährige nach Fußball-WM-Spiel ermordet

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© reuters

Mehrere Verletzte nach Schlägereien.
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Nach dem Fußball-WM-Achtelfinalspiel zwischen Kolumbien und Uruguay (2:0) am Samstagabend ist in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota eine Frau ermordet worden. Ein Mann auf einem Motorrad habe auf drei Menschen am Straßenrand gefeuert und dabei die 25-Jährige tödlich getroffen, sagte Bogotas Bürgermeister Ricardo Bonilla am Sonntag.

Zuvor hatte die Polizei noch mitgeteilt, ersten Erkenntnissen zufolge sei die Frau versehentlich durch Freudenschüsse getötet worden. Laut Bonilla wurden in der Hauptstadt nach dem Sieg Kolumbiens über Uruguay zudem 274 Schlägereien gezählt, bei denen fünf Menschen verletzt wurden. Die landesweiten Zahlen sollten im Laufe des Sonntags veröffentlicht werden.

Nach dem 3:0-Auftaktsieg Kolumbiens über Griechenland am 14. Juni waren in Kolumbien neun Tote, 150 Verkehrsunfälle und 3.000 Schlägereien gezählt worden, obwohl während der WM-Spiele die Polizeikontrollen verstärkt worden waren und zudem der Verkauf von Alkohol verboten worden war.

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