David Alaba

274. Bayern-Spiel

Alaba schreibt Klub-Geschichte

ÖFB-Star David Alaba hat einen weiteren Rekord bei den Bayern aufgestellt.

Alaba löste Ribéry als Rekordausländer ab! Alaba ist nun der Legionär mit den meisten Einsätzen für den Rekordmeister.

Der ÖFB-Star sammelte bereits unfassbare 26 Titel mit den Bayern und wird München im Sommer jedenfalls als Ikone und Klublegende verlassen. Beim enorm wichtigen 1:0-Sieg gegen Leipzig am Samstag kam noch eine persönliche Bestmarke hinzu: Mit 274 Spielen für die Bayern ist er nun alleiniger Rekordausländer des Klubs.

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Alaba steht vor dem nächsten Titel mit den Bayern

Alaba steht vor dem nächsten Titel mit den Bayern

× Alaba steht vor dem nächsten Titel mit den Bayern

Zuvor war der 28-Jährige mit Ex-Kollegen Franck Ribéry an der Spitze gleichauf gelegen. Und der nächste Erfolg ist für Alaba nicht mehr weit entfernt. Seine Bayern haben Verfolger RB Leipzig auch ohne Weltfußballer Robert Lewandowski abgehängt und können die 31. deutsche Meisterschaft langsam einplanen. Der Rekordchampion setzte sich am Samstagabend im Bundesliga-Spitzenspiel bei den Sachsen mit 1:0 (1:0) durch. Der Vorsprung beträgt nun bei noch sieben Saisonspielen schon sieben Punkte. Unterdessen kamen Wolfsburg und Frankfurt, die beiden Clubs mit österreichischen Trainern, dem Champions-League-Ticket immer näher.

Bayern überzeugen mit brutaler Effizienz

Leipzig startete mit mehr Ballbesitz und den besseren Chancen in das Match. Ein Schuss von Kapitän Marcel Sabitzer in der 19. Minute flog über das Tor. Bald danach bekamen die Bayern mit David Alaba als Abwehr-Kommandant aber Übergewicht, in nächster Konsequenz erzielte Leon Goretzka (38.) nach Vorlage von Thomas Müller das 1:0. Mit einem Seitfallzieher machte Sabitzer in der 49. Minute dann wieder auf sich aufmerksam. Trotz zahlreicher Angriffe konnte das Team von Trainer Julian Nagelsmann die Bayern-Abwehr aber nicht knacken.

Auch ohne den verletzten Goalgetter Robert Lewandowski bewiesen die Münchner brutale Effizienz. Für die Bayern war es das 62. Pflichtspiel nacheinander mit einem Tor (deutscher Rekord), für Goretzka der dritte Treffer in den vergangenen vier Partien. Nagelsmann räumte danach ein, dass die Meisterschaft nicht mehr erreichbar sei. "Wir spielen eine gute Saison, die müssen wir so weiterspielen - auch wenn die erste Chance auf einen Titel weg ist", sagte der 33-Jährige im Sky-Interview. "Natürlich muss man das kurz sacken lassen, das ist - glaube ich - ganz normal, wenn im Leben ein Ziel weg scheint."